Ein schockierender Vorfall erschüttert Südkorea: Eine Lehrerin in ihren 40ern hat an einer Grundschule in Daejeon ein achtjähriges Mädchen tödlich mit einem Messer attackiert.
Tat und Ermittlungen
Die Schülerin wurde am Montagabend gegen 18:00 Uhr (Ortszeit) mit Stichverletzungen im zweiten Stock des Schulgebäudes gefunden und wenig später im Krankenhaus für tot erklärt. Neben ihr lag die Lehrerin mit mutmaßlich selbst zugefügten Wunden.
Die Polizei nahm die Frau fest, nachdem sie die Tat gestanden hatte. Derzeit wird sie nach einer Operation weiter verhört.
Hintergründe und Warnzeichen
- Die Lehrerin kannte das Opfer nicht persönlich, wie die Behörden bestätigten.
- Sie hatte im Dezember eine sechsmonatige Auszeit wegen Depressionen beantragt, war jedoch nach nur 20 Tagen wieder im Dienst, da sie als arbeitsfähig eingestuft wurde.
- Tage vor der Tat hatte sie gewalttätiges Verhalten gezeigt, darunter das Würgen eines Kollegen.
- Am Morgen des Tatages waren Vertreter des Bildungsamtes vor Ort, um diesen Vorfall zu untersuchen.
Reaktionen und Konsequenzen
- Südkoreas amtierender Präsident Choi Sang-mok ordnete eine gründliche Untersuchung an und forderte Maßnahmen, um ähnliche Tragödien zu verhindern.
- Die Schule blieb am Dienstag geschlossen, während Anwohner Blumen und Stofftiere niederlegten, um der verstorbenen Schülerin zu gedenken.
Obwohl Südkorea als sicheres Land mit strengen Waffengesetzen gilt, haben in den letzten Jahren einige Messerangriffe für Aufsehen gesorgt. Der Fall wirft nun Fragen zur psychischen Gesundheit und Überwachung von Lehrkräften auf.
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