Wer in Manhattan eine Wohnung mieten will, braucht inzwischen entweder:
Denn die Durchschnittsmiete im berühmtesten Stadtteil New Yorks hat jetzt erstmals die magische Grenze von 5.000 Dollar pro Monat überschritten. Genauer gesagt:
5.099 Dollar — für eine Mietwohnung. Nicht für ein Penthouse. Nicht für ein Schloss. Einfach nur dafür, irgendwo zwischen Starbucks, Sirenen und Dauerbaustellen schlafen zu dürfen.
Menschen finanziell emotional zerstören — aber mit Skyline.
Der Grund für die Preisexplosion sei laut Immobilienunternehmen Corcoran simpel:
Zu viele Menschen wollen in Manhattan wohnen, gleichzeitig gibt es zu wenige Wohnungen.
Oder anders formuliert:
Zu viele Menschen träumen vom „Sex and the City“-Leben und landen am Ende in einem 28-Quadratmeter-Zimmer mit Heizungsgeräuschen aus der Hölle.
Während Manhattan inzwischen ungefähr das Preisniveau eines kleinen Raumfahrtprojekts erreicht hat, sinken die Mieten in Brooklyn leicht.
Von 4.296 auf „nur noch“ 4.110 Dollar.
Man merkt:
In New York gilt man inzwischen offenbar schon als Geringverdiener, wenn die Wohnung unter 4.500 Dollar kostet.
New Yorks neuer Bürgermeister Zohran Mamdani hatte im Wahlkampf versprochen, das Leben wieder bezahlbarer zu machen. Unter anderem mit einem Mietpreisdeckel.
Das klingt erstmal gut.
Allerdings dürfte selbst ein Mietpreisdeckel in Manhattan ungefähr so wirken wie ein Pflaster auf einem Vulkanausbruch.
Denn das eigentliche Problem bleibt:
In Manhattan konkurrieren normale Arbeitnehmer inzwischen mit:
Besonders schön:
Nur rund 30 Prozent der New Yorker besitzen überhaupt die Wohnung, in der sie leben.
Die anderen 70 Prozent finanzieren vermutlich seit Jahren den dritten Whirlpool ihres Vermieters.
Manhattan bleibt damit einer der wenigen Orte weltweit, an denen Menschen freiwillig:
Oder anders gesagt:
Der amerikanische Traum lebt —
er kostet inzwischen nur Nebenkosten extra.
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