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Vor dem Oberlandesgericht Braunschweig beginnt heute der größte Prozess im VW-Dieselskandal.

In dem jetzigen Musterverfahren geht es um Schadenersatzforderungen Hunderttausender VW-Kunden und -Kundinnen, die sich durch die Manipulation von Abgaswerten geschädigt sehen.

Stellvertretend für die inzwischen fast 470.000 Käufer von Fahrzeugen der Marken VW, Audi, Seat und Skoda, die sich ins Klageregister eingetragen haben, zieht die Verbraucherzentrale Bundesverband vor Gericht. Sie wird dabei vom Autoclub ADAC unterstützt. Der Gesetzgeber hatte erst im vergangenen Jahr die Möglichkeit geschaffen, Verbraucheransprüche zu bündeln.

Das Verfahren wird wohl über Jahre andauern oder möglicherweise mit einem Vergleich enden. Einen Vergleich hatte zuletzt Bundesjustizministerin Lamprecht ins Spiel gebracht, um so die Gerichte nicht auf Jahre „lahm zu legen“.

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