Streik bei Neue Halberg Guss bringt immer mehr Probleme für Hersteller

Keine Frage, ein Streik muss der jeweiligen anderen Seite wehtun, ansonsten hat er keinen Erfolg. Bei dem Streik der Neuen Halberg Guss trifft es jetzt nach und nach immer mehr Unternehmen die auf die Zulieferteile des Unternehmens Neue Halberg Guss aus Leipzig und Saarbrücken angewiesen sind um ihre Produktion aufrecht zu erhalten.

Im Streik selber bewegt sich nahezu gar nichts. Zumindest hat man als Unbeteiligter diesen Eindruck, wobei in dieser Woche das Unternehmen Neue Halber Guss mit einem Antrag vor Gericht gescheitert war, den Streik mit sofortiger Wirkung verbieten zu lassen. Das Frankfurter Arbeitsgericht lehnte den Antrag ab, somit darf der unbefristete Streik weitergehen.

Die Fronten zwischen der IG Metall und den Verhandlungsgegnern auf der Unternehmerseite sind derzeit natürlich immer noch von Maximalforderungen geprägt, da die Unternehmerseite nicht bereit ist ein Signal der Verständigung zu senden. Will das Unternehmen irgendwann wieder seine Produktion aufnehmen, dann muss es sicherlich einen Schritt auf die Arbeitnehmervertreter zugehen. Will man ein gutes Ergebnis für die Mitarbeiter erreichen, dann wird auch die Gewerkschaft sicherlich zum Kompromissen bereit sein müssen.

Im Moment denken Beide scheinbar „!man spiele Mikado-wer sich zuerst bewegt hat verloren!. Nur hier geht es um Existenzen und die Zukunft von über 1.000 Menschen. Da sollte man sich doch einigen können.

Mittlerweile wird aber auch der Druck auf das Unternehmen von seinen Kunden massiv erhöht, denn die müssen zum Teil demnächst bereits Kurzarbeit anmelden, da die Zulieferkomponenten der Neuen Halber Guss fehlen.

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