English Muffins gehören für viele Menschen zu einem typischen Frühstück. Sie lassen sich süß oder herzhaft belegen und enthalten meist weniger Kalorien als Bagels. Ob sie tatsächlich gesund sind, hängt jedoch stark von der Sorte und dem Belag ab.
Ein klassischer English Muffin besteht aus Mehl, Wasser oder Milch, Hefe sowie kleinen Mengen Zucker und Fett. Er wird auf einer heißen Platte gebacken und erhält dadurch seine typische feste Außenseite und die luftige Struktur im Inneren.
Ernährungsfachleute empfehlen vor allem Vollkornvarianten. Diese enthalten deutlich mehr Ballaststoffe als Produkte aus weißem Mehl. Ballaststoffe unterstützen die Verdauung, können den Cholesterinspiegel senken und sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl.
Je nach Produkt liefern English Muffins außerdem Eisen, Magnesium, Folsäure, Selen und weitere Nährstoffe. Ein Muffin enthält meist etwa 120 bis 150 Kalorien und zwei bis drei Gramm Eiweiß. Damit ist er häufig kalorienärmer als ein Bagel und enthält meist weniger Kohlenhydrate und Fett.
Entscheidend ist jedoch der Belag. Eier, Avocado, Nussmus, Hüttenkäse, Joghurt, Obst oder Gemüse machen daraus eine ausgewogene Mahlzeit. Große Mengen Butter, süße Aufstriche, Frischkäse oder verarbeitetes Fleisch erhöhen dagegen den Anteil an Zucker, Salz und gesättigten Fetten.
Menschen mit Diabetes sollten eher zu Vollkornprodukten greifen, da Muffins aus Weißmehl den Blutzucker schneller ansteigen lassen können. Bei Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit sind nur ausdrücklich glutenfreie Varianten geeignet.
Insgesamt können English Muffins regelmäßig Teil einer gesunden Ernährung sein – besonders als Vollkornprodukt und mit einem ausgewogenen Belag.
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