Schulz wird kämpfen müssen

Der Weg zu einer möglichen Großen Koalition in Deutschland hat am Samstag einige Stolpersteine mehr bekommen: Mit minimaler Mehrheit nahm die Landes-SPD Sachsen-Anhalt einen Antrag gegen eine Zusammenarbeit mit CDU und CSU im Bund an. Gefordert wurde, „alternative Lösungen zu finden“. Auch die Parteijugend Jusos rebelliert gegen eine neue Koalition und will in ganz Deutschland Stimmung dagegen machen. Parteichef Schulz muss vor dem entscheidenden Parteitag am 21. Januar Überzeugungsarbeit leisten, denn die Skepsis in der SPD wächst eher als sie schwindet.

Nur eigene Alternativen zeigen alle Kritiker bis zum heutigen Tage nicht auf, außer in die Opposition zu gehen. Das wäre aber dann verbunden mit Neuwahlen. Wer aber wählt eine Parte, die von Beginn an klarstellt, das sie nicht bereits ist Verantwortung für Deutschland zu übernehmen? Jede Partei die sich bei einer Bundestagswahl zur Wahl stellt, müsste eigentlich doch dann Interesse haben in einer Regeirung mitzuwirken um ihre Ziele durchzusetzen.Mit einem Kanzlerkandidaten müsste die SPD dann sicherlich, alleine schon von der Glaubwürdigkeit her, sicherlich nicht antreten.

Der Wähler wird die SPD bei möglichen Neuwahlen dann erneut abstrafen und zu einer Unter-20%-Partei machen, die dann möglicherweise weniger Gewicht haben wird in der deutschen Politik als die AfD. Was für eine Vorstellung für alte Sozialdemokraten?

 

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