Österreich wäre nicht Österreich, wenn man den Fans nicht erst einmal den Puls auf 180 treiben würde. Am Ende steht gegen Algerien ein spektakuläres 3:3 – und das Ticket für die K.o.-Runde. Herzschrittmacher-Hersteller bedanken sich bereits für die kostenlose Werbung.
Nach dem 1:1 zur Pause sorgte Marcel Sabitzer mit dem 2:1 für beste Laune. Fünf Minuten später dachte sich Algeriens Riyad Mahrez: „Nicht so schnell!“ und stellte auf 2:2. Danach passierte gefühlt eine halbe Ewigkeit… nicht besonders viel. Österreich parkte den Mannschaftsbus vor dem eigenen Tor, Algerien spielte Ballbesitz-WM und alle warteten darauf, dass endlich wieder etwas passiert.
Und dann… Nachspielzeit!
Mahrez schockte Österreich mit dem 3:2. Im Stadion herrschte kurz die Stimmung einer Steuerprüfung. Das WM-Aus schien besiegelt.
Aber wer glaubt, Österreich würde sich kampflos verabschieden, kennt den Fußball nicht.
Mit der buchstäblich letzten Aktion des Spiels tauchte Sasa Kalajdžić auf und bugsierte den Ball zum 3:3 über die Linie. Schlusspfiff. Ekstase. Erleichterung. Wahrscheinlich sind dabei auch einige Fernbedienungen und Sofakissen durchs Wohnzimmer geflogen.
Das Beste daran: Trotz dieses emotionalen Schleudergangs marschiert Österreich mit vier Punkten ins Sechzehntelfinale und darf sich nun mit Spanien anlegen. Algerien darf ebenfalls weiter und trifft auf die Schweiz.
Die Moral von der Geschichte: Österreich gewinnt vielleicht nicht immer nervenschonend – aber langweilig wird’s garantiert nie!
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