Klar, dieses 1:2 in Braga tut weh. So ein Gegentor in der Nachspielzeit fühlt sich einfach falsch an – vor allem nach so einem Kampf. Aber wenn man ehrlich ist: Das war kein Klassenunterschied, das war ein Spiel auf Augenhöhe. Und genau das macht Hoffnung.
Freiburg hat sich nach dem frühen Rückstand stark zurückgemeldet. Grifo eiskalt, die Mannschaft wach, mutig, bereit. Und hinten? Atubolu hält sogar einen Elfmeter – das ist kein Team, das auseinanderfällt. Das ist ein Team, das lebt.
Ja, das Stadion in Braga war spektakulär, halb in den Fels gebaut, irgendwie wie aus einer anderen Welt. Aber jetzt kommt das Entscheidende: Das Rückspiel ist in Freiburg. Und das ist ein ganz anderer Ort. Ein Ort, an dem schon ganz andere Dinge passiert sind.
Ein 1:2 ist kein Aus. Es ist eine Einladung.
Ein Sieg mit zwei Toren Unterschied – das ist absolut machbar. Mit den Fans im Rücken, mit der Energie eines europäischen Halbfinals und mit dem Wissen: Wir waren mindestens ebenbürtig.
Vielleicht brauchte es genau diesen Nackenschlag, um nochmal alles freizusetzen. Diese berühmten letzten fünf Prozent. Diese „Jetzt erst recht“-Mentalität.
Freiburg steht nicht vor dem Aus. Freiburg steht vor einer Chance.
Und ganz ehrlich: Wer jetzt noch nicht dran glaubt, hat den SC in den letzten Jahren nicht gesehen.
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