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Der britische Billigflieger Easyjet will ab 15. Juni wieder erste Flüge anbieten. Dabei werden hauptsächlich Strecken innerhalb Großbritanniens angeboten, wie das Unternehmen heute in London mitteilte. Bedient werden sollen insgesamt 22 Flughäfen, darunter London-Gatwick, Edinburgh, Glasgow und Belfast.

Easyjet-Chef Johan Lundgren sprach von „kleinen, vorsichtig geplanten Schritten“. Die Airline kündigte zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wegen der Coronavirus-Krise an. So sollen beispielsweise Passagiere, Besatzung und das Bodenpersonal Masken tragen.

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Der Elektroautohersteller Tesla hat die Klage gegen die Ausgangsbeschränkungen in der Coronavirus-Krise am Standort seines Stammwerks in Kalifornien fallen gelassen. Der Richter stellte das Verfahren daraufhin ein, wie aus Gerichtsunterlagen von gestern hervorgeht.

Tesla hatte den Bezirk Alameda County vor gut zehn Tagen verklagt, weil die Vorschriften zur Coronavirus-Eindämmung aus Sicht der Firma die Wiederaufnahme der Produktion ungerechtfertigterweise verhinderten.

Tesla-Chef Elon Musk hatte damals auch angekündigt, das Werk in einem Verstoß gegen die Vorschriften einfach wieder zu öffnen. Inzwischen erlaubte das Gesundheitsamt im Alameda County, dass Tesla das Hochfahren des Werks vorbereiten.

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Die EU-Kommission will laut Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni Unternehmen helfen, die durch die Coronavirus-Krise in Existenznöte geraten sind. „Wir überlegen, ein neues Instrument in unserem Wiederaufbauplan einzubauen: Eine Solvenzhilfe für Unternehmen, die keine Unterstützung in ihrem Heimatland bekommen“, sagte Gentiloni. Davon könnten zum Beispiel Firmen der Autobranche profitieren.

Zur Begründung sagte Gentiloni im Interview mit dem „Handelsblatt“ und vier weiteren europäischen Zeitungen (Donnerstag-Ausgaben), dies sei wichtig „für die paneuropäischen Wertschöpfungsketten“. Wenn da ein Glied ausfalle, seien auch alle anderen betroffen. Der EU-Wirtschaftskommissar lobte das deutsche Hilfspaket für die von der Pandemie geschädigte Wirtschaft. „Was die Bundesregierung da vorgelegt hat, ist beeindruckend und findet unsere ganze Wertschätzung“, sagte er. Allerdings müsse Deutschland die öffentlichen Investitionen auch in den nächsten Jahren noch auf hohem Niveau aufrechterhalten.

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und fünf große französische Gewerkschaften haben in einer gemeinsamen Erklärung den deutsch-französischen Hilfsplan in der Coronavirus-Krise als unzureichend bezeichnet. Das EU-Wiederaufbauprogramm solle auf der Initiative der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron aufbauen, aber über das vorgeschlagene Hilfsvolumen von 500 Milliarden Euro hinausgehen.

Der von Merkel und Macron geplante Aufbaufonds müsse durch einen neuen mehrjährigen EU-Haushalt im Volumen von „mindestens zwei Prozent“ der EU-Wirtschaftsleistung ergänzt werden, forderten der DGB und die französischen Gewerkschaften CFDT, CGT, FO, CFTC und UNSA in der gestern von der französischen Zeitung „Le Monde“ veröffentlichten Stellungnahme. Das wäre eine massive Aufstockung – der bisherige gemeinsame Haushalt der EU beträgt ein Prozent des EU-weiten Bruttoinlandsprodukts.

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