Startseite Allgemeines Naomi legt auf, Wien zahlt ab – und irgendwo fragt man sich: Na Frau Kaltenegger, hat’s wenigstens Spaß gemacht?
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Naomi legt auf, Wien zahlt ab – und irgendwo fragt man sich: Na Frau Kaltenegger, hat’s wenigstens Spaß gemacht?

pasevichbogdan (CC0), Pixabay
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Eine Stunde DJ-Set, ein Privatjet, Hotel Sacher, weiße Orchideen, dunkle Schokolade – und dafür ein Honorar im unteren sechsstelligen Bereich.
Wien zeigt wieder einmal: Wenn schon Party, dann bitte mit internationalem Preisschild und maximalem Glamourfaktor.

Naomi Campbell, Supermodel, Stil-Ikone und neuerdings offenbar auch Teilzeit-Turntable-Terror mit Luxusaufschlag, schaut für gerade einmal 24 Stunden in Wien vorbei, steht von 1 bis 2 Uhr hinter den Reglern und fliegt dann vermutlich wieder dorthin, wo man für eine Stunde Anwesenheit nicht nur Applaus, sondern gleich eine mittlere Eigentumswohnung überweist.

Eine Stunde Arbeit. Sechsstellig.
Da wird selbst mancher Herzchirurg kurz still.
Und mancher Anleger vermutlich auch.

Denn während Normalsterbliche sich fragen, ob sie sich am Wochenende noch einen Spritzer leisten können, wird in Wien offenbar für 60 Minuten Musikbeschallung ein Betrag aufgerufen, bei dem der Taschenrechner kurz in Ohnmacht fällt.

Privatjet? Natürlich.
Hotel Sacher? Selbstverständlich.
Weiße Orchideen? Logisch.
Dunkle Schokolade? Immerhin bescheiden geblieben.

Und irgendwo in einer stillen Ecke der Republik sitzt vielleicht der eine oder andere und denkt sich:

Na Frau Kaltenegger – ha, hat es wenigstens Spaß gemacht?

Denn wenn für eine Stunde DJ-Glamour plötzlich Beträge im Raum stehen, für die andere Menschen jahrelang sparen, dann darf man als Außenstehender schon einmal vorsichtig satirisch fragen:

War das jetzt Lifestyle-Marketing … oder schon olympisches Geldausgeben in der Disziplin „Klotzen statt Kleckern“?

Natürlich, natürlich – alles sicher ganz seriös, ganz exklusiv, ganz „Brand Building“, ganz „Fitness-Wear for everywhere“.
Klingt ja auch gleich viel besser, wenn man nicht sagt:
„Wir haben für eine Stunde Celebrity-DJ einen Kleinwagen in bar verbrannt.“

Und die wirklich spannende Frage bleibt ja ohnehin offen:

Vielleicht erfahren wir ja irgendwann einmal, ob das am Ende ganz normales Unternehmergeld war … oder ob sich irgendwo noch jemand fragt, ob das vielleicht doch Anlegergelder gewesen sein könnten.

Wohlgemerkt:
Nur eine satirische Frage. Keine Behauptung.
Aber bei Summen im sechsstelligen Bereich für 60 Minuten Plattenauflegen darf man doch wohl noch träumen, staunen – und leicht zynisch husten.

Denn mal ehrlich:

Wenn man für eine Stunde Musik, ein paar Orchideen und ein bisschen Sacher-Luft so tief in die Tasche greift, dann will man wenigstens hoffen, dass die Party legendär war.

Oder wie man in Österreich sagen könnte:

Na Frau Kaltenegger – hat’s wenigstens Spaß gemacht?

Denn falls nicht, wäre es wirklich ein teurer Abend gewesen.

4 Kommentare

  • paaaast….. :-)

    „Spendenbetrug
    Im Jahr 2024 untersagte die britische Behörde Charity Commission for England and Wales Campbell für eine Dauer von fünf Jahren, wohltätigen Organisationen in England und Wales vorzustehen. Campbell hatte zuvor Spendengelder zweckentfremdet, die an ihre eigene „Wohltätigkeitsorganisation“ Fashion for Relief überwiesen worden waren. So hatte Campbells Organisation eigenen Angaben zufolge von umgerechnet rund 5,8 Mio. Euro an erhaltenen Spendengeldern rund 4,6 Millionen für eigene Auslagen benutzt. Das Geld hatte sie und die Mitarbeiter ihrer Organisation für Aufenthalte in Luxushotels und Spa-Behandlungen verwendet. Zwei weitere Mitglieder von Fashion for Relief wurden für jeweils neun und vier Jahre von der Leitung von Wohltätigkeitsorganisationen ausgeschlossen. An sie waren hohen Summen der Spendengeldern geflossen, die als Beraterkosten deklariert worden waren. Zudem wurde keine Protokolle über Treffen und Entscheidungen geführt, wie für gemeinnützige Organisationen vorgeschrieben. Ein auferlegter Aktionsplan wurde ebenfalls nicht umgesetzt. Bereits während der laufenden Untersuchung hatte die Aufsichtsbehörde schon im März 2024 die weitere Arbeit der Wohltätigkeitsorganisation untersagt.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Naomi_Campbell#:~:text=Campbell%20wurde%20im%20Mai%202021,Gastjurorin%20bei%20Germany's%20Next%20Topmodel.

  • @thomas mal abgesehen davon, dass die Kommentare von nachname so peinlich sind, dass sie vermeintlich Rückschlüsse auf Qualität und Sicherheit des „Konstruktest“ (O-Ton Kaltenegger) TGI zulassen, führen diese „Beiträge“ nicht dazu dass durchaus interessante Kommentare, nach hinten verdrängt werden?

  • So eine Dämlichkeit von Ihnen, welch bescheuerte Aussagen.
    Ihnen sollte man mal das Mundwerk stopfen.
    Eure geistige Gesundheit dürfte ziemlich eingeschränkt sein.
    Sie haben wirklich nichts anderes mehr zu tun.

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