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NACH MASSAKER VON BONDI: KOMMISSION DRÄNGT AUF SCHÄRFERE WAFFENGESETZE

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Nach dem tödlichen Angriff auf ein jüdisches Event am Bondi Beach mit 15 Opfern fordert eine staatliche Untersuchungskommission rasche Konsequenzen. In ihrem Zwischenbericht empfiehlt sie vor allem strengere und landesweit einheitliche Waffengesetze.

14 EMPFEHLUNGEN – TEILWEISE GEHEIM

Die Kommission unter Leitung der früheren Höchstrichterin Virginia Bell legte insgesamt 14 Vorschläge vor, fünf davon bleiben aus Gründen der nationalen Sicherheit unter Verschluss. Premierminister Anthony Albanese kündigte an, sämtliche Empfehlungen umsetzen zu wollen.

Kernpunkt ist eine Reform des nationalen Waffenrechts inklusive möglicher Rückkaufprogramme. Zudem sollen bestehende Polizeischutzmaßnahmen für jüdische Feiertage auf weitere Veranstaltungen ausgeweitet werden.

ANSCHLAG ALS AUSLÖSER

Die Untersuchung wurde nach dem Angriff im Dezember eingesetzt: Ein Vater und sein Sohn eröffneten mit Schusswaffen das Feuer auf eine Veranstaltung in einem Park am Bondi Beach. 15 Menschen starben. Einer der Täter wurde von der Polizei erschossen, der zweite schwer verletzt festgenommen und später angeklagt – unter anderem wegen Mordes und Terrorismus.

MEHR SICHERHEIT UND TRAINING

Neben strengeren Waffengesetzen empfiehlt die Kommission auch eine Überprüfung der Anti-Terror-Einheiten sowie regelmäßige Krisenübungen für Regierungsspitzen nach Wahlen.

Albanese betonte zwar, es gebe „keine akuten Sicherheitslücken“, räumte aber ein, dass Verbesserungen notwendig seien.

DRUCK AUS DER ÖFFENTLICHKEIT

Die Einsetzung der Kommission war politisch umstritten. Zunächst hatte die Regierung gezögert, erst nach wachsendem Druck von Angehörigen, Politik und Öffentlichkeit lenkte sie ein.

Die öffentlichen Anhörungen beginnen in Kürze. Der Abschlussbericht soll zum Jahrestag des Anschlags vorgelegt werden.

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