Auch OpenAI drängt mit Billionenbewertung an die Börse
An den Finanzmärkten bahnt sich ein historischer Machtkampf der Tech-Giganten an. Gleich zwei der wohl wichtigsten Zukunftsunternehmen der Welt stehen offenbar vor gigantischen Börsengängen:
SpaceX von Elon Musk und OpenAI rund um ChatGPT.
Dabei geht es um Bewertungen, die selbst erfahrene Wall-Street-Investoren sprachlos machen dürften.
SpaceX könnte Börsengeschichte schreiben
Der Raumfahrtkonzern SpaceX hat jetzt offiziell die Unterlagen für seinen Börsengang bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.
Die mögliche Bewertung:
rund 1,75 Billionen Dollar.
Damit würde SpaceX sogar den bisherigen Rekordbörsengang des saudischen Ölriesen Aramco aus dem Jahr 2019 übertreffen.
Allein diese Zahl zeigt:
Die Börse glaubt inzwischen offenbar mehr an Raketen und Satelliten als an Ölquellen.
Elon Musk behält die volle Kontrolle
Wer allerdings glaubt, dass SpaceX nach dem Börsengang plötzlich ein normales börsennotiertes Unternehmen wird, dürfte enttäuscht werden.
Elon Musk sichert sich durch eine spezielle Aktienstruktur weiterhin:
- 85,1 Prozent der Stimmrechte,
- die Kontrolle als Vorstandschef,
- Technikchef
- und Verwaltungsratsvorsitzender.
Oder einfacher gesagt:
Die Börse darf investieren.
Musk bleibt trotzdem der Kapitän auf der Rakete.
Milliardenverluste stören offenbar niemanden mehr
Bemerkenswert:
Trotz gigantischer Umsätze schreibt SpaceX weiterhin massive Verluste.
Im vergangenen Jahr verlor das Unternehmen rund:
4,94 Milliarden Dollar.
Der Umsatz lag gleichzeitig bei:
18,67 Milliarden Dollar.
Früher hätte man bei solchen Zahlen nervös gefragt:
„Wann wird endlich Geld verdient?“
Im Tech-Jahr 2026 scheint die Antwort eher zu lauten:
„Solange die Vision groß genug klingt, ist alles egal.“
Musk träumt weiter vom Mars
Die Ziele von Elon Musk bleiben erwartungsgemäß bescheiden:
- eine dauerhafte Kolonie auf dem Mars,
- gigantische Rechenzentren im Weltall,
- weltweites Satelliteninternet
- und vermutlich irgendwann WLAN auf Jupiter.
Kernstück dieser Vision bleibt die neue Schwerlastrakete Starship, deren nächster Testflug bereits in den kommenden Tagen erwartet wird.
Starlink verändert bereits jetzt die Welt
Mit seinem Satellitennetzwerk Starlink betreibt SpaceX inzwischen rund 10.000 Satelliten im All.
Das Unternehmen liefert damit Internetzugänge selbst in entlegenste Regionen der Erde.
Kritiker wiederum fragen sich zunehmend:
Wie viele Satelliten eigentlich noch in den Orbit passen, bevor Astronomen nachts nur noch blinkende Firmenlogos fotografieren können.
Auch OpenAI will jetzt an die Börse
Fast zeitgleich bereitet offenbar auch OpenAI seinen Börsengang vor.
Der ChatGPT-Entwickler könnte bereits im September an die Börse gehen.
Die aktuelle Bewertung:
rund 852 Milliarden Dollar.
An der Wall Street geht man allerdings davon aus, dass OpenAI beim Börsengang sogar die Marke von:
1 Billion Dollar
überschreiten könnte.
KI wird zum neuen Goldrausch
Damit wird immer deutlicher:
Künstliche Intelligenz ist längst zum größten Investorenmagneten der Welt geworden.
Während früher:
- Öl,
- Banken
- oder Automobilkonzerne
die Börsen dominierten, fließt das große Geld inzwischen in:
- KI,
- Raumfahrt,
- Daten
- und digitale Infrastruktur.
Wettlauf zwischen Altman und Musk
Besonders pikant:
Zwischen Elon Musk und OpenAI-Chef Sam Altman herrscht seit Jahren ein offener Machtkampf.
Musk gehörte ursprünglich selbst zu den Mitgründern von OpenAI, verließ das Unternehmen jedoch später im Streit.
Inzwischen konkurrieren beide offen um:
- KI-Dominanz,
- Investoren,
- Marktanteile
- und den technologischen Einfluss der Zukunft.
Die neue Tech-Welt entsteht gerade live
Die Börsengänge von SpaceX und OpenAI zeigen vor allem eines:
Die globale Wirtschaft verschiebt sich gerade massiv.
Die wertvollsten Unternehmen der Zukunft könnten nicht mehr:
- Öl fördern,
- Autos bauen
- oder Banken betreiben,
sondern:
- künstliche Intelligenz entwickeln,
- Satelliten kontrollieren
- und Datenströme der gesamten Welt steuern.
Die eigentliche Frage lautet inzwischen daher nicht mehr:
„Wie viel sind diese Firmen wert?“
Sondern eher:
„Wie viel Macht werden sie künftig besitzen?“
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