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Nach dem Angriff vor dem früheren Sitz der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ in Paris hat der Hauptverdächtige die Tat gestanden. Der nach dem Angriff festgenommene Mann übernehme „die Verantwortung für seine Tat“, hieß es heute aus Ermittlungskreisen. Als Motiv habe er die erneute Veröffentlichung umstrittener Mohammed-Karikaturen durch „Charlie Hebdo“ genannt, die er „nicht ertragen“ habe.

Vor dem einstigen Sitz der „Charlie Hebdo“-Redaktion hatte ein Angreifer gestern zwei Journalisten einer Agentur mit einem Hackmesser attackiert und schwer verletzt. Kurze Zeit später wurde der Hauptverdächtige in der Nähe des Tatorts festgenommen. Nach eigenen Angaben ist er 18 Jahre alt und kommt aus Pakistan.

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Der designierte Ministerpräsident des Libanon, Mustafa Adib, hat den Auftrag für die Bildung einer neuen Regierung zurückgegeben. Das habe Adib Staatspräsident Michel Aoun bei einem Treffen im Präsidialpalast in Beirut mitgeteilt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA heute. Die Regierungsbildung hatte sich trotz der schweren Wirtschaftskrise und der Folgen der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut mit fast 200 Toten verzögert.

Die libanesische Regierung hatte nach der Explosionskatastrophe vom 4. August mit mehr als 190 Toten und mehr als 6.000 Verletzten ihren Rücktritt erklärt. Präsident Aoun beauftragte danach den 48 Jahre alten Adib mit der Regierungsbildung. Viele Regierungsposten im Libanon werden nach einem Proporzsystem unter den verschiedenen Konfessionen vergeben. Adib wollte Schlüsselressorts an Experten vergeben und keine Rücksicht auf Konfessionen nehmen.

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Die Hinweise auf die Nominierung der konservativen Juristin Amy Coney Barrett zur Nachfolgerin der verstorbenen Richterin Ruth Bader Ginsburg am Obersten Gericht der USA verdichten sich. Präsident Donald Trump beabsichtige, Barrett heute als Kandidatin vorzuschlagen, berichteten gestern unter anderem die TV-Sender CNN und CBS sowie die „New York Times“.

Sie beriefen sich dabei auf Personen, die mit dem Auswahlprozess vertraut seien. Trump hatte angekündigt, eine Frau für das Amt zu nominieren, auf seiner Liste stehen mehrere Bewerberinnen.

Die 48-jährige Barrett wurde bereits als aussichtsreichste Kandidatin gehandelt. Sie ist seit 2017 Richterin an einem Berufungsgericht. Die Katholikin Barrett ist als Abtreibungsgegnerin bekannt. Das macht ihre Kandidatur attraktiv für erzkonservative Kreise. Bei der Anhörung im US-Senat für ihren aktuellen Posten betonte Barrett, dass sie sich nur vom Gesetz und nicht von ihrem Glauben leiten lassen werde.

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Zu Tausenden wollen Frauen in Weißrussland heute gegen die international kritisierte Amtseinführung von Staatschef Alexander Lukaschenko protestieren. Die Demonstrantinnen versammeln sich am Nachmittag in der Innenstadt, um Lukaschenkos Gegnerin Swetlana Tichanowskaja zu unterstützen.

Die 38-jährige Oppositionsführerin sei die wahre Siegerin der Präsidentenwahl vom 9. August, teilten die Organisatorinnen in ihrem Protestaufruf mit.

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