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Mehr als 400 Geflüchtete haben in Belgien mit einem Hungerstreik auf ihre Situation aufmerksam gemacht und die Regierung aufgefordert, Aufenthaltserlaubnisse auszustellen. Heute beendeten sie diesen nach fast zwei Monaten. Es habe Treffen mit Regierungsvertreten gegeben, bei denen es zu „Vereinbarungen“ gekommen sei, so die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf Vertreter der Streikenden. Wie Belga weiter berichtet, war zunächst unklar, ob wirklich alle Streikenden wieder bereit waren, Nahrung zu sich zu nehmen.

Am 23. Mai waren die etwa 450 undokumentierten Migranten in den Hungerstreik getreten. Sie halten sich in einer Kirche und in Universitätsgebäuden in Brüssel auf. Den Angaben zufolge soll ab morgen jeder Streikende über seine jeweiligen Möglichkeiten hinsichtlich einer Aufenthaltserlaubnis informiert werden.

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Ein Politiker von Italiens rechter Regierungspartei Lega ist wegen der Tötung eines Marokkaners festgenommen worden. Der Politiker und bekannte Rechtsanwalt Massimo Adriatici, der für die öffentliche Sicherheit in der lombardischen Stadt Voghera verantwortlich ist, schoss gestern auf einen 39-jährigen Marokkaner und verletzte ihn tödlich. Adriciati wurde heute unter Hausarrest gestellt, teilte die Polizei mit.

Adriatici schoss auf den Marokkaner, nachdem zwischen den beiden vor einer Bar ein Streit ausgebrochen war. Der verletzte Migrant wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand, der anfangs nicht besorgniserregend schien, verschlechterte sich in der Nacht. Der Marokkaner starb in der Früh.

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Mitten in einer Talkshow hat in der Moldawien ein prominenter Politiker einen anderen vor laufender Kamera bewusstlos geschlagen und gewürgt. Auf im Internet veröffentlichten Videos ist zu sehen, wie der ehemalige Berater von Präsidentin Maia Sandu, Sergiu Tofilat, den früheren Vizeinnenminister Ghenadie Cosovan ins Gesicht boxt. Dann steht Tofilat auf, nimmt den weiterhin sitzenden Cosovan in den Würgegriff und wirft ihn zusammen mit seinem Stuhl auf den Boden.

Cosovan bleibt zunächst regungslos liegen. Die eigentlich als rein verbaler politischer Schlagabtausch geplante Sendung musste abgebrochen werden. Später veröffentlichte der Fernsehsender auf Facebook ein Bild von den beiden Männern, wie sie wieder friedlich nebeneinander stehen und sich die Hände schütteln.

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