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Mischt Lindner wieder mit?

saarnews (CC0), Pixabay
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FDP ruft im Notfall den Opa – Kubicki soll den politischen ADAC spielen

Die FDP liegt irgendwo zwischen politischer Bedeutungslosigkeit und betreutem Umfragewert bei zwei bis drei Prozent – und hat nun beschlossen, in ihrer größten Not auf eine bewährte Krisenstrategie zu setzen:
Man holt Wolfgang Kubicki aus dem Schrank.

Der 74-Jährige will die Partei retten. Wieder einmal.
Passenderweise kündigte er seinen Rettungsversuch zu Ostern an – also genau zu dem Fest, an dem traditionell Dinge auferstehen, von denen man eigentlich dachte, sie seien endgültig vorbei.

Kubicki selbst sieht sich nicht als Messias, sondern nur als „Verkünder“ einer verlorenen Botschaft. Das ist natürlich sehr bescheiden formuliert für jemanden, der im Grunde sagt:
„Ich bin nicht der Erlöser – ich bin nur der letzte, der noch einen funktionierenden Puls hat.“

Seit 56 Jahren FDP-Mitglied könne er nicht zusehen, wie die Partei untergeht. Verständlich. Wer so lange dabei ist, will den Schlusspunkt vermutlich nicht kampflos dem politischen Ordnungsamt überlassen.

Lindner gibt den letzten Schubs – natürlich aus sicherer Entfernung

Besonders pikant: Auch Christian Lindner soll eine Schlüsselrolle gespielt haben.
Der Ex-Chef habe Kubicki den „letzten Kick“ gegeben und gewarnt: Wenn du es nicht machst, ist die FDP am Ende.

Was rührend klingt, ist in Wahrheit ungefähr so, als würde jemand vom Liegestuhl aus rufen:
„Schnell, rette das Haus! Ich bin leider gerade privatwirtschaftlich verhindert.“

Kubicki selbst beschreibt Lindners neues Leben herrlich trocken:
Der Ex-Parteichef verdiene jetzt gut in der Wirtschaft und schiebe den Kinderwagen durch den Park.
Mit anderen Worten:
Lindner macht jetzt das, was FDP-Politiker immer wollten – gutes Geld, wenig Verantwortung, viel Selbstvermarktung.

Parteierneuerung auf liberal: Alt gegen noch älter

Kritik aus den eigenen Reihen, etwa von Strack-Zimmermann, wischt Kubicki wie gewohnt charmant weg.
Lieber ein „altes Schlachtross als ein lahmes Steckenpferd“, sagt er.

Die FDP diskutiert also 2026 ernsthaft, ob ihre Zukunft in einem 74-jährigen Übergangschef liegt, weil die jüngeren Kräfte offenbar entweder unsichtbar, überfordert oder schon bei LinkedIn sind.

Inhaltlich: Mehr Wirtschaft, weniger Staat, kein AfD-Flirt

Inhaltlich fordert Kubicki die klassische liberale Playlist:
mehr Wirtschaft, weniger Staat, klare Kante bei Energie – und selbstverständlich keine Zusammenarbeit mit der AfD.

Fazit:

Die FDP will zurück über fünf Prozent – und setzt dafür auf einen Mann, der klingt, als wolle er die Partei mit einem Glas Weißwein, drei Talkshow-Auftritten und maximaler Verachtung für alle unter 50 wiederbeleben.

Kurz gesagt:
Die Liberalen haben keinen Neustart gewagt.
Sie haben einfach den Notfall-Kubicki-Knopf gedrückt.

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