Die Trump-Regierung zahlt einem Energiekonzern fast eine Milliarde Dollar – damit dieser geplante Windparks gar nicht erst baut.
Die US-Regierung will dem französischen Energiekonzern TotalEnergies rund eine Milliarde Dollar zahlen, damit dieser auf den Bau geplanter Offshore-Windparks vor der US-Küste verzichtet. Stattdessen soll das Unternehmen verstärkt in fossile Energieprojekte investieren.
Die Zahlung dient als Rückerstattung für bereits erworbene Nutzungsrechte aus der Zeit der Vorgängerregierung. Die betroffenen Windprojekte hätten Strom für Millionen Haushalte liefern können.
Kritiker sehen in dem Schritt einen energiepolitischen Rückschritt. Während der Strombedarf in den USA steigt, werde eine wichtige erneuerbare Energiequelle gezielt ausgebremst. Branchenvertreter warnen vor höheren Strompreisen und wachsender Versorgungslücke.
Die Regierung argumentiert hingegen, Offshore-Wind sei teuer und unzuverlässig. Stattdessen setzt sie auf Gas- und Ölprojekte, die als stabilere Energiequellen gelten.
Beobachter sprechen von einem Strategiewechsel: Statt Projekte nur zu blockieren, zahlt der Staat nun aktiv dafür, dass sie gar nicht erst umgesetzt werden.
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