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Vier Särge, vier Familien – die menschlichen Opfer des Iran-Krieges

RobVanDerMeijden (CC0), Pixabay
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Auf dem Rollfeld der Dover Air Force Base herrschte bedrückende Stille. Militärische Ehrenwachen trugen vier mit US-Flaggen bedeckte Särge aus einem Transportflugzeug. Präsident Donald Trump stand in der Nähe, während Angehörige um ihre Kinder, Partner und Eltern trauerten.

Unter ihnen war Mia Gonzales-Swinton mit ihrer vierjährigen Tochter. Als das Mädchen die Särge sah, fragte es seine Mutter, ob sich ihr Vater in einem davon befinde. Sergeant Michael Swinton war im Alter von 30 Jahren im Irak ums Leben gekommen. Seine Familie beschrieb ihn als liebevollen Ehemann und Vater, der gern angelte, im Haus alles reparierte und seine Angehörigen stets an erste Stelle setzte.

Gemeinsam mit ihm wurden drei weitere Soldaten in die USA überführt: die erst 19 Jahre alte Isabella Gonzales, Sergeant Angel Rampersad und Oberleutnant Tyler James Feehan. Feehan hatte nach seinem Einsatz seine Verlobte in Italien heiraten wollen. Er arbeitete an einem Masterabschluss, plante ein Jurastudium und galt als abenteuerlustiger junger Mann, der bereits das Basislager des Mount Everest und den Jakobsweg besucht hatte.

Isabella Gonzales hatte erst im Jahr zuvor die Highschool abgeschlossen. Freunde erinnerten sich an eine lebensfrohe junge Frau, die stolz darauf war, der Armee beizutreten. Rampersad sah den Militärdienst als Möglichkeit, die Welt kennenzulernen. Alle drei starben nach einem iranischen Angriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien.

Nach Angaben des Berichts stieg die Zahl der seit Beginn der Kämpfe mit Iran getöteten US-Militärangehörigen auf 19. Weitere 420 Soldaten wurden während der „Operation Epic Fury“ verwundet. Die Todesfälle ereigneten sich bei Angriffen, Unfällen oder unter noch ungeklärten Umständen.

Hinter jeder Zahl stehen persönliche Geschichten: Eltern, die ihre Kinder verlieren, Ehepartner, die plötzlich allein zurückbleiben, und Kinder, deren Vater oder Mutter nicht mehr nach Hause kommt. Die Zeremonie in Dover machte sichtbar, welchen Preis ein Krieg fernab der Heimat für die betroffenen Familien tatsächlich bedeutet.

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