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Meta fischt im OpenAI-Aquarium – und zwar mit Goldködern

Artapixel (CC0), Pixabay
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Im Silicon Valley herrscht akuter KI-Fachkräftemangel – und Meta hat beschlossen, statt selbst welche zu züchten, einfach beim Nachbarn abzufischen. Der Facebook-Mutterkonzern wirft derzeit mit Prämien um sich, bei denen auch Top-Fußballer neidisch werden: Bis zu 100 Millionen Dollar pro Kopf sollen KI-Spezialisten zum Seitenwechsel überreden. Besonders beliebt: die klugen Köpfe von OpenAI.

Zuckerbergs neue Leidenschaft: WhatsApp-Rekrutierung

Meta-Gründer Mark Zuckerberg lässt es sich dabei nicht nehmen, selbst auf Talentsuche zu gehen – per WhatsApp-Nachricht! Laut Medienberichten wurden drei OpenAI-Forscher in Zürich direkt vom Chef höchstpersönlich angefunkt. So klingt das Bewerbungsanschreiben 2025: „Hey, hast du Lust, bei uns eine Superintelligenz zu bauen?“

OpenAI: Zwischen Stolz und Panik

OpenAI wirkt leicht… nervös. Forschungschef Mark Chen schrieb intern, er fühle sich, als sei jemand „in unser Haus eingebrochen“. Allerdings wolle man nicht um jeden Preis mitbieten – Fairness first, heißt es offiziell. Fachkräftemangel second, mutmaßt man hinter vorgehaltener Hand.

Wer hat die dicksten Datenzentren?

Meta will dieses Jahr bis zu 65 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur stecken – das sind mehr Server als Katzenvideos auf Facebook. Allein für Rechenzentren sollen 29 Milliarden aufgetrieben werden. Außerdem hat Meta kürzlich über 14 Milliarden in das Daten-Start-up Scale AI gebuttert, dessen 28-jähriger Chef nun das hauseigene „Superintelligenz“-Team leiten darf. Lebenslauf? Egal. Businessplan? Top.

Microsoft und OpenAI: Liebeskrise mit Milliarden

Auch bei OpenAI selbst läuft nicht alles rund. Mit Hauptsponsor Microsoft wird derzeit hart verhandelt. Der Hintergrund: Wenn OpenAI tatsächlich eine „Allgemeine Künstliche Intelligenz“ (AGI) entwickelt, könnte Microsoft der Zugang verwehrt werden. Microsoft-Chef Satya Nadella wirkt skeptisch – und vielleicht auch ein bisschen eifersüchtig.

Trump als KI-Flüsterer?

Fun Fact zum Schluss: OpenAI-Chef Sam Altman spricht regelmäßig mit Donald Trump über KI. Worum es da geht? Vielleicht um neuronale Netze, vielleicht auch um Caps Lock.

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