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Kylie Minogue spricht erstmals über zweite Krebsdiagnose

HtcHnm (CC0), Pixabay
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Popstar hielt Erkrankung jahrelang geheim

Kylie Minogue hat erstmals öffentlich gemacht, dass sie 2021 erneut an Krebs erkrankt war. Die heute 57-jährige Sängerin enthüllt dies in ihrer neuen Netflix-Dokumentation „Kylie“, die seit Mittwoch verfügbar ist.

Bereits 2005 hatte die australische Popikone weltweit Schlagzeilen gemacht, als sie ihre Brustkrebsdiagnose öffentlich machte. Nun berichtet Minogue, dass sie auch eine zweite Krebserkrankung durchstehen musste — diesmal jedoch weitgehend im Verborgenen.

„Ich war nur noch eine Hülle“

In der Dokumentation erklärt Minogue, dass sie die Diagnose Anfang 2021 erhalten habe.

„Zum Glück habe ich es wieder geschafft und heute ist alles in Ordnung“, sagt die Sängerin offen in der Serie.

Warum sie damals schwieg?
Kylie beschreibt eine Zeit großer emotionaler Belastung:
„Ich war nur noch eine Hülle.“

Selbst während ihres erfolgreichen musikalischen Comebacks mit dem Welthit „Padam Padam“ habe sie innerlich mit den Folgen der Krankheit gekämpft.

Zeitweise habe sie nicht einmal mehr das Haus verlassen wollen.

Erfolg nach außen – Kampf im Inneren

Gerade deshalb wirkt ihre Offenheit jetzt besonders bewegend.

Denn während Millionen Fans Kylie Minogue in den vergangenen Jahren als strahlenden Popstar erlebten, führte sie offenbar einen sehr persönlichen Kampf hinter den Kulissen.

Die Sängerin erklärt, sie habe lange nach dem richtigen Zeitpunkt gesucht, um öffentlich darüber zu sprechen.

In Interviews habe sie oft kurz davor gestanden, die Wahrheit auszusprechen — sich dann aber doch dagegen entschieden.

Versteckte Hinweise in ihrer Musik

Rückblickend versteckte Minogue ihre Erfahrungen sogar in ihrer Musik.

Auf ihrem Album „Tension“ von 2023 singt sie im Song „Story“:
„I had a secret that I kept to myself.“

Heute wird klar:
Die Zeilen waren offenbar ein direkter Hinweis auf ihre erneute Krebserkrankung.

Kylie will Menschen zur Vorsorge ermutigen

Besonders wichtig ist Minogue dabei eine Botschaft:
Sie möchte Menschen dazu ermutigen, Vorsorgeuntersuchungen ernst zu nehmen.

Die Erkrankung sei bei einer Routinekontrolle entdeckt worden.
Gerade die frühe Erkennung habe entscheidend geholfen.

Bereits nach ihrer ersten Krebsdiagnose im Jahr 2005 hatte Kylie weltweit enorme Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs geschaffen.

Damals sprach man sogar vom sogenannten „Kylie-Effekt“, weil sich nach ihrer öffentlichen Erkrankung deutlich mehr Frauen untersuchen ließen — besonders in Australien.

Schwierige Zeit auch privat

In der Dokumentation spricht Minogue auch offen über ihren damaligen Kinderwunsch.

Nach der ersten Diagnose habe sie sogar Chemotherapien verschoben, um mehrere IVF-Behandlungen zu versuchen.

„Wenn es geklappt hätte, wäre es fast ein Wunder gewesen“, sagt sie rückblickend.

Doch der Wunsch nach eigenen Kindern erfüllte sich letztlich nicht.

Vom Soap-Star zur Pop-Ikone

Die Netflix-Serie zeichnet Kylies gesamten Weg nach:
Von ihren Anfängen in der australischen Kultserie „Neighbours“ bis hin zu ihrer Karriere als eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt.

Mit Hits wie:

  • „Can’t Get You Out Of My Head“,
  • „Spinning Around“
  • oder „Padam Padam“

prägte Minogue über Jahrzehnte die internationale Popmusik.

Eine sehr persönliche Botschaft

Mit ihrer Offenheit sendet Kylie Minogue nun eine sehr persönliche und zugleich wichtige Botschaft:
Auch Menschen, die nach außen stark und erfolgreich wirken, kämpfen oft mit Dingen, die niemand sieht.

Oder wie sie selbst sagt:
Sie wolle den Menschen zeigen, dass sie eben „nicht unverwundbar“ sei.

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