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Kinder in sozialen Netzwerken: Techkonzerne unter Druck

geralt (CC0), Pixabay
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Soziale Netzwerke bergen für Kinder und Jugendliche Gefahren, wie sexuelle Ausbeutung, Essstörungen und Suchtverhalten. In den USA kam es deshalb zu einer hitzigen Auseinandersetzung zwischen Senatoren und den Techunternehmen.

Die Vorwürfe gegen die Techkonzerne sind schwerwiegend: Sie werden nicht genug gegen die Gefahren tun, die Kindern bei der Nutzung ihrer Dienste drohen. Opfer, deren Kinder durch Selbstmord ums Leben gekommen sind, waren bei der Befragung im US-Senat anwesend und hielten Bilder ihrer toten Kinder hoch.

Meta-CEO Mark Zuckerberg entschuldigte sich bei den Hinterbliebenen, blieb aber bei seiner Aussage, dass es die Aufgabe des Unternehmens sei, „branchenführende Tools zu entwickeln“ und Eltern zu unterstützen.

TikTok und X verweisen auf Altersgrenzen. TikTok-Chef Shou Zi Chew kündigte an, mehr als zwei Milliarden Dollar in „Vertrauen und Sicherheit“ zu investieren.

Snapchat ist der einzige Techkonzern, der einen Gesetzesentwurf auf Bundesebene unterstützt, der eine gesetzliche Haftung für Apps und soziale Netzwerke vorsieht, die Minderjährigen schädliche Inhalte empfehlen.

Kritiker werfen den Techkonzernen seit Jahren vor, beim Schutz von Kindern und Jugendlichen versagt zu haben. Republikanische und demokratische Senatoren waren sich während der Anhörung einig, dass sowohl die Unternehmen als auch die Politik mehr gegen die Ausbeutung von Minderjährigen tun müssten.

Mehr als 40 US-Bundesstaaten haben Meta bereits wegen des aus ihrer Sicht unzureichenden Schutzes insbesondere von Kindern durch den Konzern verklagt. Auch die EU-Kommission hat eine Untersuchung zu den Kinderschutzmaßnahmen von Meta und anderen Digitalkonzernen eröffnet.

Fazit

Die Anhörung im US-Senat zeigt, dass die Gefahren für Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken ernst genommen werden. Die Techkonzerne sind unter Druck, mehr für den Schutz ihrer Nutzer zu tun.

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