Kim Kardashian und Lewis Hamilton machen ihre Beziehung jetzt offenbar offiziell – zumindest so offiziell, wie es in der Welt der Promis eben wird: nicht mit einem Statement, sondern mit einem Instagram-Reel, einem roten Ferrari und maximal kalkulierter Lässigkeit. In seinem neuesten „Tokyo drift“-Clip zeigte der Formel-1-Star zunächst schnelle Schnitte, Motorensound und viel PS-Ästhetik, bevor am Ende plötzlich Kardashian auf dem Beifahrersitz auftauchte und lachend sagte: „That’s insane.“ Mehr Soft Launch geht kaum – und gleichzeitig auch kaum deutlicher.
Die Spekulationen um die beiden laufen bereits seit Februar auf Hochtouren. Damals wurden Kardashian und Hamilton beim Super Bowl zusammen gesehen, wo sie in den VIP-Suiten auffällig vertraut wirkten, miteinander plauderten und später auch gemeinsam unterwegs gefilmt wurden. Seitdem verdichteten sich die Hinweise: gemeinsame Auftritte, Social-Media-Interaktionen und schließlich Hamiltons Herzaugen-Emoji unter Kardashians Vanity-Fair-Post im März. Nun also der nächste Schritt – oder besser gesagt: der digitale Beziehungsstempel in Hochglanzoptik.
Ob das Video tatsächlich Ende März in Japan aufgenommen wurde, als Hamilton für den Großen Preis in Suzuka vor Ort war, liegt nahe. Dort belegte er am Rennwochenende Platz sechs – aber abseits der Strecke scheint er deutlich erfolgreicher unterwegs gewesen zu sein. Für Kim Kardashian, die sich 2021 von Ye scheiden ließ und vier Kinder mit ihm hat, wäre es die nächste prominente Beziehung nach einer Reihe medial stark beachteter Romanzen. Für Hamilton wiederum ist es ein Ausflug in die Welt der Kardashian-Dynastie – und damit in eine ganz eigene Form globaler Öffentlichkeit.
Dass die beiden ihre Liaison nicht klassisch bestätigen, sondern lieber in Form eines stylischen Clips ins Netz stellen, passt perfekt in ihre jeweilige Markenlogik: keine Pressemitteilung, kein Liebesbekenntnis, sondern ein perfekt inszenierter Moment, der gerade genug zeigt, um das Internet zuverlässig in Wallung zu versetzen. Oder anders gesagt: Früher sagte man „Wir sind zusammen“, heute setzt man sich in einen Ferrari, filmt mit und lässt den Algorithmus den Rest erledigen.
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