OpenAI hat sein neuestes KI-Modell GPT-5.6 vorgestellt – allerdings gilt offenbar zunächst das Motto: America first, künstliche Intelligenz second.
Auf Wunsch der US-Regierung dürfen vorerst nur ausgewählte US-Unternehmen mit den neuen Modellen spielen. Der Rest der Welt darf sich gedulden und zusehen, wie die digitale Freiheit ihre ganz eigene Definition erhält.
Mit dabei sind gleich drei neue Modelle: Sol, das Flaggschiff für alle, die besonders schlau wirken möchten, Terra, die günstigere Alltags-KI für preisbewusste Unternehmen, und Luna, die schnelle Sparversion für alle, denen selbst künstliche Intelligenz nicht teuer genug sein darf.
Besonders stolz ist OpenAI darauf, dass Terra nur halb so viel kosten soll wie GPT-5.5. Schließlich muss man im Wettbewerb mit Anthropic und Google sparen – zumindest beim Preis, nicht aber bei der politischen Kontrolle.
Der Zeitpunkt der Veröffentlichung wirkt dabei alles andere als zufällig. Erst vor zwei Wochen hatte die US-Regierung bereits Anthropic nahegelegt, seine Modelle Fable 5 und Mythos 5 aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ ausschließlich US-Kunden zur Verfügung zu stellen.
Die Botschaft ist eindeutig: Freihandel ist großartig – solange amerikanische Technologie amerikanisch bleibt.
Früher sprach man vom „freien Internet“. Heute scheint das Motto eher zu lauten: Künstliche Intelligenz für alle… solange „alle“ in den Vereinigten Staaten sitzen.
Man darf gespannt sein, welches Modell als Nächstes erscheint: GPT-Freedom – exklusiv erhältlich innerhalb der Landesgrenzen.
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