Künstliche Intelligenz macht derzeit offenbar alles möglich – sogar, dass Anleger plötzlich wieder glauben, Technikaktien könnten nur eine Richtung kennen: senkrecht nach oben.
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat nun erstmals die Marke von einer Billion Dollar Börsenwert übersprungen. An der Börse in Seoul schoss die Aktie zeitweise um fast zwölf Prozent nach oben. Offenbar reicht inzwischen schon das Wort „KI“, damit Investoren kollektiv Schnappatmung bekommen.
Auch der südkoreanische Leitindex KOSPI sprang über die magische Marke von 7.000 Punkten. Börsianer wirkten dabei ungefähr so euphorisch wie Menschen, die vergessen haben, dass es an der Börse auch Rückschläge geben könnte.
Samsung hatte bereits vergangene Woche Rekordzahlen präsentiert. Seitdem scheint für viele Anleger festzustehen:
Wer Speicherchips baut und irgendwo künstliche Intelligenz erwähnt, druckt praktisch Geld.
Der Aktienkurs des Konzerns hat sich innerhalb eines Jahres mehr als vervierfacht. Manche Investoren kaufen inzwischen vermutlich schon Samsung-Aktien, sobald ihr Kühlschrank „smart“ genug aussieht.
Besonders gefragt sind Speicherchips für KI-Rechenzentren. Denn während früher Katzenvideos das Internet belasteten, rechnen heute gigantische Sprachmodelle rund um die Uhr – und brauchen dafür Unmengen an Hardware.
Analysten sprechen bereits vom „nächsten Superzyklus“. Übersetzt heißt das meist:
Alle verdienen angeblich endlos Geld, bis plötzlich wieder jemand das Wort „Blase“ ausspricht.
Doch aktuell kennt die Euphorie kaum Grenzen.
Samsung baut Chips.
KI braucht Chips.
Also steigt die Aktie.
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