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JD Vance über Usha: „Ich war völlig besessen von ihr“

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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US-Vizepräsident JD Vance veröffentlicht im Juni ein neues Buch – und gewährt darin überraschend persönliche Einblicke in seine Beziehung zu seiner Ehefrau Usha Vance. In seinem Memoir „Communion: Finding My Way Back to Faith“ beschreibt der konservative Politiker, wie ihn die spätere Second Lady schon während des Jurastudiums regelrecht überwältigte.

„Ich glaube, ich bin besessen von diesem Mädchen. Das ist nicht gesund“, sagte Vance laut einem Vorab-Auszug damals zu einem Freund am Telefon.

Das Buch erscheint am 16. Juni und beschäftigt sich vor allem mit seiner Rückkehr zum katholischen Glauben. Doch ein zentraler Teil der Geschichte dreht sich um die Begegnung mit Usha Chilukuri, die Vance während seiner Zeit an der Eliteuniversität Yale kennenlernte.

Der heutige Vizepräsident schildert ausführlich, wie sehr ihn die intelligente und zurückhaltende Studentin faszinierte. Besonders ihre Ausstrahlung habe ihn beeindruckt. „Ihr Lächeln konnte einen ganzen Raum erhellen“, schreibt Vance. Selbst ihre Art zu gehen habe ihn sprachlos gemacht: Während andere Frauen in hohen Schuhen „unsicher wirken“, sei Usha „förmlich durch den Raum geglitten“.

Vance beschreibt, dass er zuvor nie wirklich verliebt gewesen sei. Frühere Beziehungen seien eher rational gewesen. Erst bei Usha habe er verstanden, was echte Gefühle bedeuteten.

„Ich werde diese Frau heiraten“, habe er Freunden damals gesagt. „Oder für immer Junggeselle bleiben.“

Besonders beeindruckt habe ihn laut Vance ihre völlige Gleichgültigkeit gegenüber Macht und Karriere. Während viele Yale-Studenten von politischen Spitzenämtern oder Richterposten träumten, habe Usha lediglich „interessante Arbeit“, eine Familie und ein normales Leben gewollt.

Gerade das habe sie für ihn außergewöhnlich gemacht.

Heute gelten JD und Usha Vance als eines der bekanntesten politischen Paare der USA. Gemeinsam haben sie vier Kinder. Dennoch räumt Vance im Buch auch eigene Schwächen ein. Seine schwierige Kindheit habe ihn geprägt, Konflikte seien für ihn oft schwer gewesen.

„Ich war in vieler Hinsicht ein schlechter Freund“, schreibt er rückblickend. Umso mehr wundere es ihn bis heute, dass Usha geblieben sei.

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