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Aus Sicht eines Gladbach-Fans: Danke Jonas Omlin und viel Glück in Basel

jorono (CC0), Pixabay
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Nun ist es also offiziell: Jonas Omlin verlässt Borussia Mönchengladbach und kehrt zum FC Basel zurück. Damit endet ein Kapitel, das sich viele Gladbach-Fans sicherlich ganz anders vorgestellt hatten.

Als Omlin im Januar 2023 für eine hohe Ablösesumme aus Montpellier an den Niederrhein kam, waren die Erwartungen groß. Er sollte langfristig die Nummer eins werden, Verantwortung übernehmen und die Mannschaft führen. Gerade in seiner Anfangszeit hat man gesehen, warum Borussia bereit war, so viel Geld für ihn auszugeben. Seine Leistungen waren ordentlich, seine Ausstrahlung überzeugend und nicht ohne Grund wurde er später sogar zum Kapitän der Mannschaft ernannt.

Leider kam dann vieles anders.

Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück und verhinderten, dass er jemals über einen längeren Zeitraum seine Qualitäten konstant zeigen konnte. Das ist besonders bitter, denn niemand kann etwas für Verletzungspech. Man hatte oft das Gefühl, dass Omlin gerade wieder auf dem Weg zurück war, bevor ihn die nächste gesundheitliche Rückschlag ausbremste.

Natürlich muss man rückblickend feststellen, dass sich der Transfer sportlich nicht so entwickelt hat, wie sich das Verein und Fans erhofft hatten. Gemessen an der Ablösesumme und den Erwartungen blieb am Ende zu wenig übrig. Dennoch wäre es unfair, Omlin deshalb auf einen Fehleinkauf zu reduzieren.

Wer ihn erlebt hat, weiß, dass er sich immer professionell verhalten hat. Er hat Verantwortung übernommen, sich nie versteckt und trotz aller Rückschläge stets einen tadellosen Eindruck hinterlassen. Gerade deshalb genießt er bei vielen Fans nach wie vor Respekt.

Für Borussia ist der Abschied wirtschaftlich nachvollziehbar. Sportlich spielte Omlin zuletzt keine Rolle mehr und mit Moritz Nicolas hat sich inzwischen eine neue Nummer eins etabliert. Dass beide Seiten nun einen Schlussstrich ziehen, erscheint daher sinnvoll.

Für Jonas Omlin persönlich bietet die Rückkehr nach Basel die Chance auf einen echten Neustart. Er kennt den Verein, das Umfeld und die Liga. Vielleicht findet er dort wieder die Stabilität und das Vertrauen, die ihm in den vergangenen Jahren durch die vielen Verletzungen gefehlt haben.

Als Gladbach-Fan bleibt deshalb vor allem ein Gefühl zurück: Schade, dass es nicht so funktioniert hat, wie wir es uns alle gewünscht haben.

Trotzdem wünschen wir Jonas Omlin für seine Zukunft beim FC Basel nur das Beste, vor allem Gesundheit. Denn wenn er fit bleibt, hat er noch immer die Qualität, ein sehr guter Torhüter zu sein.

Danke für deinen Einsatz in Gladbach und viel Erfolg in deiner alten Heimat, Jonas!

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