Die iranische Revolutionsgarde hat mit Angriffen außerhalb der Golfregion gedroht, falls die USA nach Darstellung Teherans „rote Linien“ überschreiten. In einer Erklärung kündigte sie zudem an, im Falle einer weiteren Eskalation die Infrastruktur der USA sowie deren regionaler Partner ins Visier zu nehmen.
Weiter hieß es, die Öl- und Erdgasversorgung aus der Region könne für Jahre unterbrochen werden. Zugleich erklärte die Revolutionsgarde, man werde künftig keine Zurückhaltung mehr üben.
US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran zuvor eine Frist bis morgen, 2.00 Uhr MESZ, gesetzt, um die Straße von Hormus wieder freizugeben. Andernfalls drohte er mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke in der Islamischen Republik.
Der Iran meldete unterdessen landesweite Angriffe auf seine Verkehrsinfrastruktur. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA wurden neben einer Eisenbahnbrücke auch mehrere Autobahnen Ziel von Luftangriffen.
Zudem berichtete der Iran von Explosionen auf der für den Ölexport wichtigen Insel Charg. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals Axios soll es sich dabei um einen US-Angriff gehandelt haben.
Kommentar hinterlassen