Mehr als drei Jahrzehnte nach der Stilllegung des venezolanischen Forschungsreaktors RV-1 ist hochangereichertes Uran aus dem südamerikanischen Land in die USA transportiert worden. Nach Angaben der US-Botschaft in Caracas wurden insgesamt 13,5 Kilogramm Uran gesichert und außer Landes gebracht.
Spezialisten aus Venezuela und den Vereinigten Staaten bargen das auf 20 Prozent angereicherte Material aus dem stillgelegten Reaktor, verpackten es in einen Spezialcontainer und transportierten es über rund 160 Kilometer zur Küste. Von dort wurde das Uran auf ein britisches Schiff verladen und in die USA gebracht.
Das Material soll nun in der Atomanlage Savannah River Site im Bundesstaat South Carolina weiterverarbeitet und wiederverwendet werden.
Der Leiter der US-Behörde für nukleare Sicherheit, Brandon Williams, sprach von einem wichtigen Signal. Der Abtransport des angereicherten Urans zeige, dass Venezuela einen „Neuanfang“ anstrebe.
Auch Venezuelas Außenminister Yvan Gil begrüßte die Aktion. Die Regierung habe die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bereits seit längerer Zeit darauf hingewiesen, dass das Material aus Sicherheitsgründen entfernt werden müsse. Zusätzliche Sorge habe ein US-Militäreinsatz Anfang des Jahres ausgelöst, bei dem laut Caracas Ziele in der Nähe des alten Reaktors angegriffen worden seien.
Der Forschungsreaktor RV-1 galt als einer der ersten Kernreaktoren Lateinamerikas. Zwischen 1960 und 1991 wurde dort Nuklearforschung betrieben. Das verwendete Uran war auf 20 Prozent angereichert – deutlich unter dem Niveau von mehr als 90 Prozent, das üblicherweise für den Bau von Atomwaffen benötigt wird.
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