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Alarm in Peking: Jetzt ermitteln Schildkröten für ausländische Geheimdienste

syafrani_jambe (CC0), Pixabay
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Die internationale Spionage hat offenbar eine neue Evolutionsstufe erreicht. Nachdem Agenten jahrelang als Diplomaten, Geschäftsleute oder Touristen unterwegs waren, sollen nun Schildkröten und Fische die Arbeit übernommen haben.

Zumindest wenn man den jüngsten Warnungen aus Peking glaubt.

Das chinesische Staatssicherheitsministerium schlägt Alarm: In den Gewässern vor der chinesischen Küste seien angeblich „Spionageschildkröten“ und „Spionagefische“ entdeckt worden. Die verdächtigen Meerestiere sollen mit modernster Technik ausgestattet sein und heimlich Daten sammeln.

Offenbar haben die Tiere einen erstaunlichen Karrieresprung hingelegt. Statt Algen zu fressen und gemütlich durchs Wasser zu gleiten, messen sie nun Wassertemperaturen, Salzgehalt und Meeresströmungen und senden die Informationen per Satellit an ausländische Geheimdienste.

Experten gehen davon aus, dass die Schildkröten dabei deutlich unauffälliger arbeiten als menschliche Agenten. Schließlich stellt kaum jemand einer Meeresschildkröte die Frage, warum sie sich seit drei Stunden verdächtig vor einem Militärhafen aufhält.

Nach Darstellung der Behörden sollen die tierischen Agenten sogenannte Unterwasserkarten erstellen, um Schwachstellen in Chinas Küstenverteidigung aufzuspüren.

Beobachter fragen sich allerdings, ob die Schildkröten ihre Berichte selbst verfassen oder ob dafür spezielle Delfine zuständig sind.

Doch damit nicht genug.

Neben den mutmaßlichen Geheimagenten mit Panzer und Flossen sollen auch Bojen, Frachtschiffe und versteckte Sensoren an der groß angelegten Verschwörung beteiligt sein. Die Lage scheint ernst.

Insider berichten bereits von ersten Fahndungsmaßnahmen gegen besonders auffällige Goldfische. Ein Karpfen soll sich angeblich geweigert haben, Fragen der Behörden zu beantworten.

Unterdessen wächst die Sorge, dass weitere Tiere in internationale Geheimdienstaktivitäten verwickelt sein könnten. Unbestätigten Berichten zufolge werden derzeit auch Möwen, Krabben und besonders neugierige Seesterne überprüft.

Ein Sprecher wollte entsprechende Spekulationen jedoch nicht kommentieren.

Er betonte lediglich, dass die nationale Sicherheit selbstverständlich auch unter Wasser verteidigt werde.

Die betroffenen Schildkröten waren für eine Stellungnahme bislang nicht erreichbar.

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