Fast sieben Jahre nach dem Tod von Jeffrey Epstein hat ein US-Gericht ein mutmaßliches Schreiben des verurteilten Sexualstraftäters veröffentlicht. Das Dokument soll im Zusammenhang mit einem früheren Suizidversuch Epsteins im Jahr 2019 entstanden sein.
Der Brief ist weder unterschrieben noch datiert. Seine Echtheit wurde bislang nicht offiziell bestätigt.
In dem Schreiben heißt es unter anderem:
„Sie haben mich monatelang untersucht – und NICHTS gefunden!!!“
Weiter steht dort:
„Es ist ein Privileg, den Zeitpunkt des Abschieds selbst wählen zu können.“
Und:
„KEIN SPASS – NICHT WERT!!!“
Das Dokument wurde im Verfahren gegen Epsteins damaligen Zellengenossen Nicholas Tartaglione veröffentlicht. Der ehemalige Polizist, der wegen vierfachen Mordes verurteilt wurde, hatte erklärt, den Brief nach einem ersten mutmaßlichen Suizidversuch Epsteins im Juli 2019 gefunden zu haben.
Nach eigenen Angaben habe Tartaglione Epstein damals mit Wiederbelebungsmaßnahmen gerettet.
Epstein war wenige Wochen später tot in seiner Gefängniszelle im Metropolitan Correctional Center in Manhattan gefunden worden. Die Gerichtsmedizin stufte seinen Tod offiziell als Suizid ein.
Der Fall löste weltweit Spekulationen und Verschwörungstheorien aus – nicht zuletzt wegen Epsteins Verbindungen zu mächtigen Politikern, Unternehmern und Prominenten.
Das US-Justizministerium erklärte zuletzt erneut, es gebe keinerlei Hinweise auf Mord. Zur Untermauerung veröffentlichte die Behörde im vergangenen Jahr mehrere Stunden Überwachungsvideo aus dem Gefängnis, die zeigen sollen, dass niemand Epsteins Zelle betreten habe.
Dennoch bleiben viele Fragen offen.
Bereits nach dem ersten Vorfall im Juli 2019 herrschte Unklarheit darüber, ob Epstein sich die Verletzungen selbst zugefügt hatte oder angegriffen worden war. Zunächst behauptete Epstein selbst, sein Zellengenosse habe ihn attackiert. Später zog er diese Aussage jedoch zurück.
Laut nun veröffentlichten Unterlagen erklärte Epstein wenige Tage nach dem mutmaßlichen Suizidversuch gegenüber einem Gefängnispsychologen sogar:
„Ich habe kein Interesse daran, mich umzubringen.“
Außerdem habe er gesagt:
„Ich bin zu sehr in meinen Fall investiert. Ich habe ein Leben und will zu meinem Leben zurückkehren.“
Genau solche Widersprüche nähren bis heute Zweifel und Spekulationen rund um Epsteins Tod.
Die Veröffentlichung des mutmaßlichen Abschiedsbriefs dürfte die Debatte nun erneut anheizen – auch wenn weiterhin unklar ist, ob das Dokument tatsächlich von Epstein stammt.
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