Fondsgeschäftsführung ist kein Spiel für das eigene EGO

Es geht um sehr viel Geld. Nicht nur um die 15 Millionen Euro die Anleger nochmals bei den POC-Fonds „nachgeschossen“ haben, sondern geht es um die gesamten POC Fonds. Diese werden nun von zwei alten Herren, 74 Jahre und 77 Jahre, geführt. Lebenserfahren, mögen Sie sagen, ja, a haben Sie recht, aber das Tagesgeschäft eines Fonds wieder auf Linie zu bringen, zu sanieren, ist dann sicherlich nicht alleine mit Lebenserfahrung zu schaffen.

Hier geht es aber nicht nur um einen Fonds. Respekt vor dem, was die beiden „alten Herren“ bis heute geleistet haben, aber schaut man genau hinter die Kulissen, dann ist es nicht die Leistung der Herren alleine, sondern vor allem auch die Leistung von Thomas Ruf. Jenem Thomas Ruf, dem die Herren nun gemachte Zusagen einzuhalten verweigern. Auch am gestrigen Tage haben sich wieder über 30 geschockte und verärgerte Anleger bei uns gemeldet. Überall, in allen Gesprächen der gleiche Tenor , „Fassungslosigkeit bei den Gesprächspartnern“.

Thomas Ruf hat sich in vielen Vorträgen das Vertrauen und den Respekt erarbeitet, der die Anleger dazu bewogen hatte, einem Restart zuzustimmen und nochmals 15 Millionen Euro dafür zur Verfügung zustellen. Natürlich verändert ihr Bericht vieles, so ein Anleger, denn die beiden Fondsgeschäftsführer können das Geschäft in Kanada sicherlich nicht leiten und zum Erfolg führen. Diese Kompetenz haben die Herren sicherlich nicht.

Jeder, der derzeit versucht, die Herren ans Telefon an der bekannten Büroadresse zu bekommen, wird vertröstet: „Die Herren seien in Kanada“. Man fragt sich nur, was die da machen?

Die Anleger sollten die Gelegenheit nun nutzen und die Frage nach einer geregelten Nachfolge für die Herren stellen, denn die Fonds zu sanieren und erfolgreich zu machen, wird Jahre dauern, da sollte man gerade jetzt schon die Weichen stellen für eine Nachfolge.

Eine Antwort

  1. silvertown 29. September 2017

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