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Ferrari setzt in Monaco Ausrufezeichen – Hamilton und Leclerc dominieren die Trainings

urv (CC0), Pixabay
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Ferrari hat am Freitag beim Grand Prix von Monaco seine Ambitionen auf den ersten Saisonsieg eindrucksvoll untermauert. In beiden freien Trainings bestimmten die roten Boliden das Tempo auf dem legendären Stadtkurs im Fürstentum und schickten damit eine klare Botschaft an die Konkurrenz.

Während Lokalmatador Charles Leclerc die erste Trainingseinheit für sich entschied, konterte Teamkollege Lewis Hamilton am Nachmittag mit der schnellsten Runde des Tages. Der siebenfache Weltmeister umrundete den engen Kurs in 1:13,026 Minuten und verwies Leclerc um lediglich 0,111 Sekunden auf Rang zwei.

Ferrari als Favorit ins Rennwochenende

Die starken Auftritte der Scuderia lassen darauf schließen, dass Ferrari auf den besonderen Anforderungen des Monaco-Kurses bestens vorbereitet ist. Bereits im ersten Training hatten Leclerc und Hamilton die ersten beiden Plätze belegt. Im zweiten Training bestätigten sie diese Leistung eindrucksvoll.

Für Hamilton wäre ein Sieg in Monaco nicht nur sein erster Erfolg für Ferrari, sondern auch ein wichtiger Schritt zurück in den Kampf um Spitzenplätze nach einem bislang wechselhaften Saisonverlauf.

Leclerc wiederum träumt davon, vor heimischem Publikum endlich den ganz großen Triumph zu feiern. Der Monegasse zeigte sich über den gesamten Freitag hinweg konstant schnell und dürfte im Qualifying zu den Topfavoriten zählen.

Verstappen bleibt in Schlagdistanz

Weltmeister Max Verstappen ließ sich von der Ferrari-Dominanz allerdings nicht abschütteln. Der Red-Bull-Pilot belegte im zweiten Training Rang drei und hielt den Rückstand auf die Spitze mit 0,168 Sekunden in Grenzen.

Auch die Mercedes-Piloten George Russell und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli präsentierten sich konkurrenzfähig. Russell wurde Vierter vor seinem jungen Teamkollegen Antonelli, der die Fahrerwertung weiterhin souverän anführt.

Der erst 19-jährige Italiener reist mit vier Siegen in Folge nach Monaco und verfügt aktuell über einen Vorsprung von 43 Punkten auf Russell. Mercedes ist in dieser Saison bislang in keinem Grand Prix geschlagen worden.

Rückschlag für Titelverteidiger Norris

Weniger erfreulich verlief der Freitag für Lando Norris. Der amtierende Weltmeister und Vorjahressieger von Monaco musste sein Fahrzeug bereits kurz nach Beginn der zweiten Trainingseinheit wegen eines Batterieproblems abstellen.

Nach dem Getriebeschaden beim vergangenen Rennen in Kanada ist dies bereits der nächste technische Rückschlag für den McLaren-Piloten. Entsprechend wenig aussagekräftig fiel sein Trainingsergebnis aus. Norris landete lediglich auf Rang 19 und konnte kaum wertvolle Daten für das Wochenende sammeln.

Audi überzeugt im Mittelfeld

Für positive Überraschungen sorgte erneut Audi. Nico Hülkenberg belegte im zweiten Training einen starken achten Platz, direkt vor Teamkollege Gabriel Bortoleto. Damit präsentierte sich das deutsche Werksteam erneut als ernstzunehmender Kandidat für Punkteplätze.

Auch Williams, Alpine und Haas bewegten sich im engen Mittelfeld, während Aston Martin weiterhin Schwierigkeiten hat, den Anschluss an die Konkurrenz zu finden.

Spannung vor dem Qualifying

Wie so oft in Monaco dürfte das Qualifying eine entscheidende Rolle spielen. Auf dem engen Stadtkurs sind Überholmanöver traditionell äußerst schwierig, weshalb die Startaufstellung oft bereits die Richtung für das Rennen vorgibt.

Nach den Eindrücken des Freitags spricht vieles für ein Duell zwischen Ferrari, Mercedes und Red Bull. Besonders Hamilton und Leclerc haben jedoch deutlich gemacht, dass die Formel 1 an diesem Wochenende vor allem eine Farbe kennt: Rot.

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