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FC Bayern München:Wahnsinn in Mainz! Aus 0:3 wird 4:3 – Bayern dreht ein irres Spiel

jorono (CC0), Pixabay
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Was für ein Spiel.
Was für ein verrückter Fußball-Nachmittag.
Und ganz ehrlich: Wenn du als Bayern-Spieler so eine erste Halbzeit hinlegst, dann glaubst du selbst kaum noch daran, dass du hier am Ende noch als Sieger vom Platz gehst.

Denn zur Pause lagen wir in Mainz völlig verdient mit 0:3 hinten.
Nicht unglücklich. Nicht durch Pech. Nicht wegen eines komischen Schiedsrichterpfiffs. Sondern weil Mainz uns in den ersten 45 Minuten in fast allen Bereichen den Schneid abgekauft hat.

Die Gastgeber waren aggressiver, galliger, mutiger – und sie haben unsere Fehler gnadenlos bestraft. Schon früh hat man gemerkt, dass Mainz heute richtig Bock hat. Nach einer Ecke fällt das 1:0 durch Dominik Kohr, dann nutzt Paul Nebel einen Abpraller zum 2:0, und kurz vor der Pause setzt Sheraldo Becker mit dem 3:0 noch einen drauf.

Für uns war das ein echter Nackenschlag.
Wir hatten in der ersten Halbzeit kaum Zugriff, kaum Tiefe im Spiel, kaum klare Torchancen – und Mainz hat uns mit Tempo, Zweikampfhärte und Konsequenz komplett aus dem Rhythmus gebracht.

In der Kabine war klar: So darfst du als Bayern nicht auftreten

Wenn du als FC Bayern mit 0:3 in die Kabine gehst, dann ist da nicht einfach nur Frust. Dann ist da Wut. Auf dich selbst. Auf die Leistung. Auf dieses Gefühl, dass du dem Spiel komplett hinterhergelaufen bist.

Aber genau in solchen Momenten zeigt sich auch, was eine Mannschaft ausmacht.

Uns war klar:
Wenn wir jetzt rausgehen und nochmal so auftreten, dann wird das ein Debakel.
Wenn wir aber früh das erste Tor machen, dann kann plötzlich wieder alles kippen.

Und genau so ist es gekommen.

Der erste Stich: Jackson bringt uns zurück

Direkt nach Wiederanpfiff hat man gemerkt, dass wir anders auftreten. Mehr Intensität, mehr Tempo, mehr Überzeugung. Die Wechsel zur Pause haben sofort Wirkung gezeigt.

Dann in der 53. Minute der erste Befreiungsschlag:
Nicolas Jackson trifft zum 3:1.

Olise bleibt auf rechts hartnäckig, Laimer bringt den Ball nochmal scharf zurück – und Jackson vollendet überlegt. Das war mehr als nur ein Anschlusstreffer. Das war das Signal:
Wir leben noch.

Plötzlich war Mainz nicht mehr ganz so souverän.
Plötzlich war da wieder Druck.
Und plötzlich war da wieder dieses typische Bayern-Gefühl: Wenn wir einmal anfangen, wird’s unangenehm für den Gegner.

Olise zündet den Funken – Traumtor zum 3:2

Je länger die zweite Halbzeit lief, desto mehr hat man gespürt, dass das Spiel kippen kann. Mainz verteidigte zwar weiter leidenschaftlich, aber wir wurden griffiger, klarer, gefährlicher.

Dann kam in der 73. Minute einer dieser Momente, die ein Spiel komplett verändern:

Michael Olise bekommt den Ball rechts vor dem Strafraum, zieht nach innen – und schlenzt das Ding mit links sensationell in den Winkel.

3:2.

Ein absolutes Traumtor.
So ein Treffer macht nicht nur etwas mit dem Spielstand – so ein Treffer macht auch etwas mit den Köpfen. Bei uns ging sofort nochmal ein Ruck durch die Mannschaft. Bei Mainz kam zum ersten Mal dieses leichte Zögern rein.

Auf einmal war die Hütte komplett offen.

Musiala kommt – und macht Mainz schwindelig

Und dann kam Jamal Musiala.

Als er reinkam, war sofort klar: Er bringt genau das, was in so einem wilden Spiel Gold wert ist – Leichtigkeit, Dribbling, Unberechenbarkeit.

Er hatte schon kurz vorher gezeigt, dass er richtig Zug zum Tor entwickelt. Und in der 80. Minute war es dann soweit:

Mainz kriegt einen Freistoß von uns nicht sauber geklärt. Der Ball landet bei Musiala, der zunächst clever weiterleitet, Olise bringt den Ball scharf vor das Tor – und dann steht Musiala da, wo ein Unterschiedsspieler eben stehen muss.

3:3.

Nach einem 0:3-Rückstand.

Spätestens in diesem Moment war klar:
Hier geht es jetzt nicht mehr nur um einen Punkt.
Hier geht es jetzt um den kompletten Wahnsinn.

Kane vollendet das Comeback – 4:3 für Bayern!

Und dann kam dieser Moment, der dieses Spiel endgültig unvergesslich macht.

Nur Augenblicke nach dem Ausgleich schnappt sich Musiala wieder den Ball auf dem rechten Flügel. Er ist kaum zu stoppen, spielt sich nach einem Doppelpass mit Stanišić durch und bringt den Ball halbhoch vor das Tor.

Mainz-Keeper Batz will klären, lässt den Ball aber unglücklich an den Pfosten prallen.

Und wer steht da?

Natürlich: Harry Kane.

Der Engländer lauert genau da, wo ein Weltklasse-Stürmer lauern muss – am ersten Pfosten.
Er reagiert blitzschnell, staubt ab, und plötzlich steht da tatsächlich:

Mainz 3 – Bayern 4.

Von 0:3 auf 4:3.
Aus einem völlig verkorksten Nachmittag wird innerhalb einer halben Stunde ein absolutes Fußball-Märchen.

Ein Spiel, das alles hatte

Dieses Spiel hatte wirklich alles:

  • eine desolate erste Halbzeit von uns
  • ein überragendes Mainz
  • ein 0:3 zur Pause
  • mutige Wechsel von der Bank
  • ein frühes Lebenszeichen
  • ein Traumtor
  • einen Joker, der das Spiel auf den Kopf stellt
  • und einen Kane, der eiskalt zuschlägt

Wenn du als Spieler so ein Spiel erlebst, dann bist du danach komplett leer – aber auch komplett elektrisiert.
Denn solche Comebacks passieren nicht einfach so. Dafür brauchst du Qualität, Mentalität und den absoluten Glauben, dass noch etwas geht.

Trotzdem bleibt ein klarer Punkt

Bei aller Euphorie über dieses irre 4:3 muss man trotzdem ehrlich bleiben:

So eine erste Halbzeit darf uns nicht passieren.

Wir können nicht erst 45 Minuten lang schlafen und dann hoffen, dass unsere individuelle Klasse alles rettet. Gegen Mainz hat es diesmal noch funktioniert. Gegen andere Gegner – gerade auf Topniveau – wird das nicht immer gutgehen.

Aber vielleicht ist genau das auch die Stärke dieser Mannschaft:
Selbst wenn wir schlecht spielen, selbst wenn wir komplett neben uns stehen, haben wir immer noch die Qualität und den Willen, ein Spiel in wenigen Minuten komplett zu drehen.

Bayern bleibt Bayern

Mainz hat uns in der ersten Halbzeit vorgeführt.
Sie waren stark, mutig, leidenschaftlich – und hätten sich beinahe für einen großen Nachmittag belohnt.

Aber am Ende kam eben das, was im deutschen Fußball viele Mannschaften nur zu gut kennen:

Wenn Bayern einmal Blut riecht, wird es brutal.

Und so wurde aus einem scheinbar sicheren 3:0 für Mainz ein 4:3 für den Rekordmeister.

Ein Spiel, das zeigt, warum man diesen Klub nie abschreiben darf.
Ein Spiel, das zeigt, warum Fußball so verrückt ist.
Und ein Spiel, bei dem man als Bayern-Spieler am Ende nur sagen kann:

Wir waren tot – und dann haben wir Mainz einfach noch überrollt.

 

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