Die Lage im Nahen Osten droht erneut völlig außer Kontrolle zu geraten. In der Nacht auf Donnerstag hat der Iran als Vergeltung für jüngste amerikanische Luftangriffe offenbar mehrere US-Stützpunkte attackiert. Das berichtete das iranische Staatsfernsehen am frühen Morgen.
Zeitgleich meldete auch Kuwait Raketen- und Drohnenangriffe auf sein Staatsgebiet. Details zu möglichen Schäden oder Opfern wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Das kuwaitische Militär bestätigte jedoch den Angriffsalarm.
Damit flammt der Konflikt zwischen den USA und dem Iran erneut gefährlich auf — mitten in laufenden Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung des Waffenstillstands.
Besonders brisant:
Kuwait war bereits in den vergangenen Wochen mehrfach Ziel iranischer Angriffe oder Attacken durch proiranische Milizen aus dem Irak geworden. Die Sorge wächst nun, dass sich der Krieg weiter über die gesamte Golfregion ausbreiten könnte.
Internationale Beobachter warnen bereits vor einer neuen Eskalationsspirale. Denn die jüngsten Angriffe erfolgten nur kurze Zeit nach erneuten US-Militärschlägen gegen iranische Ziele.
Während offiziell weiter über diplomatische Lösungen gesprochen wird, scheint die Realität vor Ort längst wieder von Raketen, Drohnen und militärischen Vergeltungsaktionen bestimmt zu werden.
Die Situation gilt derzeit als extrem angespannt. Vor allem die Gefahr einer weiteren direkten militärischen Konfrontation zwischen den USA und dem Iran wächst erneut dramatisch.
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