Es hakt an vielen Dingen in Leipzig

Politisch gesehen ist Leipzig sicherlich als Diaspora zu bezeichnen, wenn man sich die Damen und Herren so anschaut, die hier in Leipzig für die Stadtpolitik in der Verantwortung stehen. Sachsens „rotes Rathaus“ scheint in der Hand von Bürgermeistern zu sein, die zwar gerne ihren Job machen, denn der wird ja herausragend bezahlt, aber in Leipzig dann selber nicht wirklich etwas in Bewegung bringen. Allen voran Oberbürgermeister Burkhardt Jung, der sich scheinbar mehr um seine attraktive Frau zu kümmern scheint, wie um die wichtigen Dinge dieser Stadt, bei denen ein OB eigentlich VORAN gehen sollte.

Leipzig hat nun fast 600.000 Einwohner, aber die Infrastruktur einer 200.000 Einwohnerstadt. Es fehlt an Kindergärten, optimalen Schulgebäuden zum Lernen und an günstigem Wohnraum für junge Familien. Das sind die kleinen, aber wichtigen Dinge, die den Bürger interessieren, nicht ob eine zweite Röhre für den City Tunnel erforderlich ist. Selbst wenn die kommen sollte, sehr geehrter Herr OB Jung, werden Sie das vermutlich in Ihrem Amt nicht mehr erleben. Die große Politik, Herr Jung, wird in Dresden und Berlin gemacht.

Sie sollten im Leipziger Rathaus mehr gute Politik für die Bürger ihrer Stadt machen. Was bleibt sonst von Ihrer Amtszeit als Oberbürgermeister übrig, wenn sie dann mal nicht mehr im Amt sind als Oberbürgermeister? Einen höheren Qualitätsanspruch sollten die im Leipziger Stadtrat vertretenen Parteien auch an die Bürgermeisterkandidaten stellen, die dann zukünftig zu besetzen sind. Hier sollte nicht „das Unterbringen eines Parteimitgliedes im Vordergrund“ stehen, sondern die Kompetenz des Bewerbers um den Job als Bürgermeister.

Derzeit gibt es da in Leipzig einige Fehlbesetzungen. Zu nennen sind hier der Bereich Finanzen, Bereich Bauen und der Bereich Kultur. Parteisoldaten, aber keine Könner ihres Jobs. Leipzig hat sicherlich Besseres verdient. Man kann nur hoffen, dass irgendwann aus dem sächsischen „roten Rathaus“ wieder ein Rathaus für alle Bürger wird, denn die Freundlichkeit gegenüber dem Bürger lässt im Leipziger Rathaus immer noch deutlich zu wünschen übrig. Es sei denn, Sie sind Bauträger und bekannt mit dem OB.

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