Für Millionen Amerikaner gibt es kurz vor der Hauptreisezeit eine gute Nachricht: Die Benzinpreise geben nach. Nach der Unterzeichnung eines Memorandums zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges fielen sowohl die Öl- als auch die Treibstoffpreise spürbar.
Der landesweite Durchschnittspreis für eine Gallone Normalbenzin liegt nach Angaben des Automobilclubs AAA derzeit bei 3,99 Dollar. Vor einem Monat mussten Autofahrer im Schnitt noch 4,52 Dollar bezahlen. Allerdings bleibt Benzin deutlich teurer als vor einem Jahr, als der Durchschnittspreis bei 3,19 Dollar lag.
Auch der Ölmarkt reagierte positiv. Die Nordseesorte Brent fiel auf unter 78 Dollar pro Barrel und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Anfang März. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran hatte Ende Februar begonnen und die Energiepreise weltweit nach oben getrieben.
US-Präsident Donald Trump sieht darin einen Beweis für seine Politik. „Wenn der Ölpreis fällt, folgt alles andere“, erklärte er beim G7-Gipfel. Niedrigere Energiekosten würden sich letztlich auf die gesamte Wirtschaft auswirken.
Für die Reisebranche kommt die Entwicklung zur rechten Zeit. Rund 67 Millionen Amerikaner wollen laut AAA rund um den Unabhängigkeitstag Anfang Juli verreisen. Viele Haushalte hatten zuletzt unter den hohen Benzin- und Flugpreisen gelitten.
Analyst Patrick De Haan von GasBuddy geht davon aus, dass sich die Lage weiter entspannen könnte. Sollte die Entwicklung anhalten, könnte der nationale Durchschnittspreis für Benzin in Richtung 3,70 Dollar sinken. Unter günstigen Bedingungen seien später im Jahr sogar Preise unter drei Dollar denkbar.
Auch die Stimmung der Verbraucher hellt sich auf. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg im Juni deutlich an, nachdem es im Mai auf ein Rekordtief gefallen war.
Trotz der positiven Signale warnen Experten vor übertriebenem Optimismus. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, über die normalerweise rund 20 Prozent des weltweiten Ölangebots transportiert werden, liegt noch immer weit unter dem Niveau vor Kriegsausbruch.
Hohe Versicherungskosten, Sicherheitsrisiken und die Unsicherheit über mögliche Minenfelder bremsen eine schnelle Rückkehr zur Normalität. Ökonomen rechnen deshalb damit, dass die Inflation in den kommenden Monaten zunächst erhöht bleiben könnte.
Die Entspannung an den Zapfsäulen ist real. Von einer Rückkehr zu den Preisen vor Kriegsbeginn sind die Verbraucher jedoch noch ein gutes Stück entfernt. Die Richtung stimmt – doch der Weg bleibt holprig.
Es gibt Nachrichten, bei denen man sich fragt, ob die Beteiligten dieselben...
BeiDie RedaktionSamstag, 20.06.2026Als Bayern-Fan muss ich bei solchen Meldungen immer schmunzeln. 220 Millionen Euro...
BeiDie RedaktionSamstag, 20.06.2026Ach Albert. Kaum bist du weg, vermissen wir dich schon. Also zumindest...
BeiDie RedaktionSamstag, 20.06.2026Der neue Linken-Chef Luigi Pantisano ist kaum im Amt, da liefert er...
BeiDie RedaktionSamstag, 20.06.2026
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