250 Jahre amerikanische Unabhängigkeitserklärung – und was lernt man dabei? Dass das berühmte Wort „Happiness“ eigentlich von den Wikingern stammt.
Na bitte!
Da schließt sich für uns Eintracht-Fans doch endlich der Kreis.
Denn wenn irgendwo in Deutschland das Streben nach Glück gelebt wird, dann doch wohl samstags im Waldstadion. Wobei Glück bei uns bekanntlich nicht bedeutet, geschniegelt im Liegestuhl zu liegen. Glück heißt: 90 Minuten leiden, fluchen, hoffen, zittern – und dann in der Nachspielzeit doch noch das 2:1.
Die Wikinger nannten das „happ“. Wir nennen das einfach: Eintracht.
Die Amerikaner schreiben in ihrer Unabhängigkeitserklärung von „Life, Liberty and the pursuit of Happiness“. Ein Frankfurter würde das vermutlich etwas anders formulieren:
„Leben, Freiheit und die Hoffnung, dass der Schiedsrichter heute endlich mal für uns pfeift.“
Historiker erklären, dass „Happiness“ früher gar nicht das persönliche Glück meinte, sondern ein gelungenes Leben mit Mut, Verantwortung und Zusammenhalt.
Klingt verdächtig nach einer Auswärtsfahrt mit der Eintracht.
Mut? Klar.
Zusammenhalt? Sowieso.
Verantwortung? Einer muss schließlich morgens um sechs dafür sorgen, dass alle wieder in den richtigen Zug steigen.
Dass das Wort ausgerechnet von den Wikingern stammt, überrascht eigentlich niemanden. Schließlich waren die auch ständig unterwegs, hatten spektakuläre Fahrten hinter sich und kamen manchmal mit Beute nach Hause.
Eintracht-Fans nennen das Europa-League-Saison.
Und Thomas Jefferson? Der wollte mit seiner Unabhängigkeitserklärung den amerikanischen Geist beschreiben.
Hätte er einmal einen Europapokal-Abend in Frankfurt erlebt, hätte er wahrscheinlich noch einen vierten Satz ergänzt:
„…and the right to sing ‚Im Herzen von Europa‘ bis die Stimme weg ist.“
Am Ende bleibt die Erkenntnis:
Die Amerikaner haben ihre Unabhängigkeit.
Die Wikinger haben uns das Wort für Glück geschenkt.
Und wir Eintracht-Fans wissen ohnehin seit Jahrzehnten:
Glück ist keine Garantie.
Glück ist, wenn du in der 94. Minute das entscheidende Tor machst – und der VAR ausnahmsweise mal gerade Kaffeepause hat.
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