Die US-Börsen sind am Freitag kräftig ins Minus gerutscht. Auslöser waren eine Mischung aus schlechter Verbraucherstimmung, überraschend hartnäckiger Inflation – und wachsender Nervosität über die von Ex-Präsident Donald Trump angekündigten Autozölle. Der Dow Jones verlor rund 750 Punkte (-1,77 %), der S&P 500 sank um 2,1 % und der Nasdaq um 2,8 %.
Damit steuern die Märkte auf das schlechteste Quartal seit Herbst 2023 zu. Der S&P 500 ist seit Jahresbeginn bereits 5 % im Minus.
Die neueste PCE-Kerninflationsrate, ein wichtiges Maß für die US-Notenbank Fed, stieg im Februar auf 2,8 % – mehr als erwartet. Gleichzeitig brach die Verbraucherstimmung laut University of Michigan um 12 % ein.
Auch Unternehmen beginnen, Warnsignale zu senden: Die Aktie von Lululemon stürzte um 15 % ab, nachdem das Unternehmen vor einem vorsichtigeren Konsumverhalten warnte.
Donald Trump hatte diese Woche angekündigt, ab 3. April einen 25 %-Zoll auf alle Autoimporte zu erheben, zusätzlich zu Zöllen auf Autoteile wie Motoren und Getriebe ab Anfang Mai. Viele Beobachter sehen Parallelen zur Ära von Präsident William McKinley – bekannt als der „Tariff King“.
Ökonomen warnen vor steigenden Verbraucherpreisen, Produktionsverlagerungen und einer echten Belastung für die US-Konjunktur. Laut UBS könnte der Schritt zu einem massiven Einbruch der Autoverkäufe in den USA führen.
Goldman Sachs, UBS und Barclays haben bereits ihre Jahresziele für den S&P 500 gesenkt – ein klares Signal, dass das Vertrauen in die Marktstabilität bröckelt.
Während Aktien unter Druck stehen, erleben Goldpreise einen Höhenflug: Der meistgehandelte Gold-Future in New York stieg am Freitag auf über 3.100 US-Dollar – ein neues Allzeithoch. Analysten rechnen mit weiteren Anstiegen auf bis zu 3.300 US-Dollar bis Jahresende.
Die Märkte blicken nun gespannt auf den 2. April, den die Trump-Regierung selbst als „Liberation Day“ bezeichnet – der Tag, an dem auch reziproke Zölle gegen Handelspartner angekündigt werden sollen. Ob dieser Tag wirklich für „Befreiung“ sorgt – oder das nächste Kapitel der Marktunsicherheit einläutet – bleibt offen.
Fest steht: Die Nervosität ist zurück – und mit ihr die Angst vor einer neuen Phase politisch motivierter wirtschaftlicher Instabilität.
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