US-Präsident Donald Trump bereitet laut einem Bericht des Wall Street Journal offenbar eine längerfristige Blockade gegen den Iran vor. Demnach habe er seine Berater angewiesen, entsprechende Maßnahmen zu prüfen, berichten US-Regierungsvertreter. Eine offizielle Bestätigung steht bislang aus.
Ziel der möglichen Strategie sei es, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran weiter zu erhöhen. Insbesondere könnten Ölexporte eingeschränkt werden, indem der Schiffsverkehr zu und von iranischen Häfen gezielt behindert wird.
Schiffsverkehr in der Straße von Hormus stark eingebrochen
Seit Beginn des Konflikts vor rund zwei Monaten ist der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormus laut Vereinten Nationen drastisch zurückgegangen. Demnach passieren derzeit über 95 Prozent weniger Schiffe die Meerenge als zuvor.
Die Auswirkungen sind bereits spürbar: Laut UN-Angaben sind die Preise für Agrarrohstoffe um etwa sechs Prozent gestiegen. Noch deutlicher zeigt sich die Entwicklung beim Ölpreis: Für Europa verteuerte sich Rohöl im gleichen Zeitraum um rund 53 Prozent.
Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten für Energie weltweit – Einschränkungen haben daher unmittelbare Folgen für die globalen Märkte.
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