Bergfürst- darf man solch ein Investment überhaupt einem Kleinanleger anbieten? Wir sagen NEIN! Hamburg Othmarschen geht gar nicht!

Kleinanleger suchen natürlich auch nach geeigneten Investments, um mit ihren ersparten Euros ein wenig Geld zu verdienen. Kleinanleger verlassen sich dann aber auch darauf, dass sich die Crowdinvesting-Plattformen wie Bergfürst die Anbieter schon etwas genauer anschauen.

Das sollte auch eine Qualitätsfrage für eine Crowdinvesting-Plattform sein. Nun, vom Unternehmen Bergfürst sind wir ja schon „abstruse Investments“ gewohnt, wie das Investment Fontane Center. Darüber haben wir dann sicherlich oft genug berichtet. Eigentlich dachten wir, „da gibt es keine Steigerung mehr“, aber für alles im Leben gibt es dann offensichtlich eine Steigerung. Auch für „gefährliche“ Crowdinvestingangebote auf Bergfürst.de.

Was uns so verärgert, ist das aktuelle Crowdinvesting-Projektangebot „Hamburg-Othmarschen“ auf der Internetplattform von Bergfürst. Alleine das Wort „besichert“ ist aus unserer Sicht schon eine Frechheit von Bergfürst. Hier geht es um die „Besicherung“ an der zweiten Rangstelle im Grundbuch nach der finanzierenden Bank.

Wer etwas Intelligenz besitzt, weiß, dass das nahezu keine Sicherheit ist. Um bewerten zu können, was eine Bürgschaft von Jörg Bretschneider wert ist, müsste man erst einmal dessen finanzielle Situation kennen und wissen, welche Bürgschaften er noch so abgegeben hat. Denkbar wäre sicherlich, dass auch die Bank von Herrn Jörg Bretschneider eine Bürgschaft verlangt hat. Das erfährt man bei Bergfürst nicht.

Schaut man sich dann aber noch das Geld suchende Unternehmen an, dann kann einem richtig „schlecht“ werden, denn hier sammeln „eigentlich 2 UG’s“ Geld ein. Da war wohl nicht einmal mehr Kapital vorhanden, um eine ordentliche GmbH mit 25.000 Euro Stammkapital zu gründen. Unglaublich diese Dreistigkeit von Bergfürst gegenüber den Kleinanlegern, die ihr sauererspartes Vermögen dort investieren sollen.

Im Vermögensanlagen Informations Blatt kann man dann auch nachlesen: „Der auf Grundlage des letzten aufgestellten Jahresabschlusses für das Kalenderjahr 2016 berechnete Verschuldungsgrad der Emittentin beträgt 50.929.263,33 %.“

Wollen Sie da wirklich investieren als Kleinanleger? Ich bin überzeugt, dass da auch bei Bergfürst dann wieder bessere Investments kommen. Investments, bei denen man nicht so ein „Bauchgrummeln“ hat wie bei diesem.

Eine Antwort

  1. Peter 25. Februar 2018

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