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Bahnstreik in New York sorgt für Chaos – Schlichtung soll Kollaps verhindern

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Im Großraum New York droht eines der größten Pendler-Chaos der vergangenen Jahre. Nach einem Streik von rund 3500 Beschäftigten der Long Island Rail Road (LIRR) mussten Hunderttausende Fahrgäste am Wochenende massive Einschränkungen hinnehmen.

Nun greift die US-Bundesregierung ein:
Eine nationale Schlichtungsbehörde hat Gewerkschaften und Bahnbetreiber kurzfristig zurück an den Verhandlungstisch geholt.

Erster großer Streik seit über 30 Jahren

Die Gewerkschaften hatten den Ausstand am Samstag begonnen, nachdem Verhandlungen über höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gescheitert waren.

Es ist der erste größere Streik bei der LIRR seit 1994.

Die Long Island Rail Road gilt als die meistgenutzte Pendlerbahn Nordamerikas und verbindet Long Island täglich mit New York City.

Behörden warnen vor massiven Verkehrsproblemen

Die New Yorker Verkehrsbehörde MTA warnte bereits vor:

  • extremen Staus,
  • langen Verzögerungen,
  • überfüllten Straßen,
  • und Problemen im gesamten Nahverkehr.

Pendler wurden aufgefordert, wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten.

„Es gibt keinen echten Ersatz für diese Bahnlinie“, erklärte die MTA.

Gewerkschaften erhöhen den Druck

Die streikenden Beschäftigten werfen dem Betreiber vor, Löhne und Arbeitsbedingungen über Jahre vernachlässigt zu haben.

Eine der beteiligten Gewerkschaften erklärte:
„Der Druck wirkt. Unsere Solidarität bringt uns zurück an den Verhandlungstisch.“

Auch Sportevents betroffen

Der Streik hatte bereits Auswirkungen auf Veranstaltungen in der Region. Das Baseball-Team New York Mets warnte Fans vor erheblichen Problemen bei der Anreise zu Spielen im Citi Field.

Streit um Geld und Haushalt

Die MTA wiederum verweist auf die angespannte Finanzlage des Verkehrssystems.

MTA-Chef Janno Lieber erklärte, man könne „keinen Vertrag abschließen, der den Haushalt sprengt“.

Ob die kurzfristige Vermittlung einen längeren Streik noch verhindern kann, bleibt offen. Für Millionen Pendler in der Region steht jedoch viel auf dem Spiel.

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