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Die Vorzugsaktionäre der Porsche Holding haben auf der Hauptversammlung über eine geplante Kapitalerhöhung zur Entschuldung des Unternehmens gestritten.
„Fünf Milliarden Euro sind kein Pappenstiel, selbst Stuttgart21 soll günstiger sein“, sagte Peter Maser von der Aktionärsvereinigung DSW am Dienstag in Stuttgart. Die Vorzugsaktionäre, die die Hälfte der Kapitalspritze schultern müssen, sollten zwar Geld zum Schuldenabbau beisteuern, blieben aber auch nach der geplanten Fusion mit VW stimmrechtslos. Der als Kleinaktionär sprechende Corporate-Governance-Experte Christian Strenger pflichtete bei: „Die Vorzugsaktionäre sind die großen Verlierer.“ Das frühere Porsche-Management unter Wendelin Wiedeking habe die „Beinahe-Insolvenz“ des Unternehmens zu verantworten. Die nach der Kapitalerhöhung geplante Verschmelzung mit VW sei für Porsche nicht sinnvoll, da der Stuttgarter Autobauer wesentlich rentabler alleine dastehe.

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