Startseite Allgemeines Wintereinbruch mit Ansage – aber noch kein arktischer Schock
Allgemeines

Wintereinbruch mit Ansage – aber noch kein arktischer Schock

Terranaut (CC0), Pixabay
Teilen

Nach dem diesjährigen Erntedankfest (Thanksgiving) könnten Winterfans in den USA bald auf ihre Kosten kommen. Meteorologen prognostizieren für Ende November und Anfang Dezember einen deutlichen Temperaturabfall – insbesondere im Mittleren Westen und im Bereich der Großen Seen. Zwar handelt es sich zunächst nur um eine moderate Kältewelle, doch die Zeichen stehen auf eine weitaus stärkere Abkühlung zur Monatsmitte hin.

„Es ist nur ein Vorgeschmack – wie ein kleines Häppchen vor dem Truthahn“, sagt Meteorologe Ryan Maue. Die eigentliche Kältefront könnte durch einen sogenannten gestreckten Polarwirbel ausgelöst werden.

Was ist ein gestreckter Polarwirbel?

Ein gestreckter Polarwirbel ist eine Variante der typischen Polarwirbelstörung – er führt oft zu kurzfristig sehr kalten Wetterlagen. Der Klimaexperte Judah Cohen vom MIT erklärt, dass diese Art von Wirbelverformung eher intensive, aber kürzere Kälteperioden zur Folge hat – anders als klassische „plötzliche stratosphärische Erwärmungen“, die über Wochen das Wettergeschehen beeinflussen können.

Cohen geht davon aus, dass die Auswirkungen vor allem Kanada und den Osten der USA treffen werden – nicht Europa. Ein vergleichbares Ereignis habe es zuletzt im Dezember 2022 gegeben und war mit dem verheerenden Blizzard in Buffalo (New York) verbunden.

Wetterdienst prognostiziert unterdurchschnittliche Temperaturen

Laut dem US-Wetterdienst (National Weather Service) sind Temperaturen unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt wahrscheinlich für:

  • den zentralen und nördlichen Teil der USA

  • Teile des pazifischen Nordwestens

  • den Großen Ebenen

  • Teile von Texas

  • das Binnenland des mittleren Atlantiks

Diese Kälte könnte bereits ab dem 25. November beginnen und sich bis in den Dezember hinein ausweiten.

Wie kalt wird es – und kommt Schnee?

Konkrete Schneefallprognosen gibt es derzeit noch nicht. Doch die Chancen auf winterliches Wetter steigen – besonders für Schneeliebhaber in nördlichen Regionen.

Für alle, die dem Winter nichts abgewinnen können: Es sind noch 118 Tage bis Frühlingsbeginn.

Fazit: Eine echte arktische Kältewelle kündigt sich für Mitte Dezember an – mit möglichen extremen Temperaturen und Schneefällen. Meteorologen warnen bereits jetzt, auch wenn der genaue Verlauf noch ungewiss ist. Wer den Winter liebt, kann sich freuen – alle anderen sollten sich warm anziehen.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

SD 13 GmbH aus Zossen in finanziellen Schwierigkeiten – Amtsgericht Potsdam ordnet vorläufige Insolvenzverwaltung an

Die SD 13 GmbH mit Sitz im brandenburgischen Zossen ist Gegenstand eines...

Allgemeines

Kreuzberger Lebensbrücke gGmbH in finanziellen Schwierigkeiten – Amtsgericht Passau ordnet vorläufige Insolvenzverwaltung an

Die Kreuzberger Lebensbrücke gGmbH mit Sitz im niederbayerischen Röhrnbach befindet sich in...

Allgemeines

Für 62.000 Dollar verkauft – jetzt könnte ein Kandinsky-Gemälde 80 Millionen Dollar einbringen

Ein spektakulärer Fall aus der internationalen Kunstwelt zeigt, wie stark sich der...

Allgemeines

Politischer Paukenschlag in den USA: Demokratin unterstützt plötzlich Republikaner – Parteifreunde sprechen von Verrat

Kurz vor den amerikanischen Kongresswahlen erschüttert ein spektakulärer Seitenwechsel die Demokratische Partei....