In Frankreich haben am Samstag Hunderttausende Menschen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem demonstriert. In mehreren Städten kam es zu schweren Ausschreitungen. Das Innenministerium meldete nahezu 1.000 Festnahmen. Die sozialen Forderungen der Demonstrierenden und die Gewalt einzelner Gruppen müssen dabei getrennt betrachtet werden.
Im besetzten Westjordanland sorgt ein israelischer Militäreinsatz im Raum Hebron für neue Spannungen. Die palästinensische Autonomiebehörde fordert internationales Eingreifen und wirft Israel eine Kollektivbestrafung vor. Nach palästinensischen Angaben mussten rund 250 Familien ihre Häuser verlassen. Israel bezeichnet den Einsatz als Vorgehen gegen terroristische Infrastruktur. Vorausgegangen war am Freitag ein Angriff, bei dem zwei israelische Soldaten getötet wurden.
Im Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada gibt es eine begrenzte Entlastung: Washington hat Zölle auf bestimmte kanadische Produkte aufgehoben. Aus amerikanischen Grenzstaaten wächst der Druck gegen Belastungen des grenzüberschreitenden Handels. Eine umfassende Einigung zeichnet sich jedoch weiterhin nicht ab. Die Ausnahmen zeigen, dass die amerikanische Zollpolitik auch im eigenen Land auf wirtschaftlichen Widerstand stößt
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