Für die ASSMANN WSW components GmbH mit Sitz in Lüdenscheid wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Das Amtsgericht Nürnberg traf die entsprechende Entscheidung am 6. Juli 2026, nachdem das Unternehmen selbst die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über sein Vermögen beantragt hatte.
Die Gesellschaft, die im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HRB 5698 eingetragen ist, wird von den Geschäftsführern Ian Aspland und Peter Van Loo vertreten. Mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung sollen Vermögenswerte des Unternehmens bis zur Entscheidung über die Eröffnung des eigentlichen Insolvenzverfahrens gesichert werden.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Insolvenzgericht Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl aus Nürnberg. Er überwacht ab sofort die wirtschaftlichen Aktivitäten des Unternehmens.
Das Gericht ordnete zugleich an, dass Verfügungen der Schuldnerin nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind. Dies gilt ausdrücklich auch für die Einziehung offener Forderungen gegenüber Kunden und Geschäftspartnern.
Mit der vorläufigen Insolvenzverwaltung wird verhindert, dass sich die Vermögenslage des Unternehmens bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens verschlechtert. Ob das Insolvenzverfahren tatsächlich eröffnet wird, entscheidet das Insolvenzgericht nach Abschluss der vorläufigen Prüfung.
(IN 282/26)
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