Die Braun Connectivity Solutions Group GmbH mit Sitz in Bayreuth steht unter vorläufiger Insolvenzverwaltung. Das Amtsgericht Nürnberg hat am 6. Juli 2026 entsprechende Sicherungsmaßnahmen angeordnet, nachdem das Unternehmen selbst einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hatte.
Die Gesellschaft, die beim Amtsgericht Bayreuth unter der Handelsregisternummer HRB 6516 eingetragen ist, wird von den Geschäftsführern Dirk Konrad und Peter Van Loo vertreten. Mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung soll verhindert werden, dass sich die Vermögenslage des Unternehmens bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens verschlechtert.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl aus Nürnberg bestellt. Er übernimmt ab sofort die Überwachung der wirtschaftlichen und finanziellen Maßnahmen des Unternehmens.
Darüber hinaus ordnete das Insolvenzgericht an, dass Verfügungen der Braun Connectivity Solutions Group GmbH nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters rechtswirksam sind. Diese Regelung umfasst ausdrücklich auch die Einziehung offener Forderungen gegenüber Kunden und Geschäftspartnern.
Mit der vorläufigen Insolvenzverwaltung wird das Unternehmensvermögen bis zur Entscheidung über die Eröffnung des eigentlichen Insolvenzverfahrens gesichert. Ob das Verfahren eröffnet wird, entscheidet das Amtsgericht Nürnberg nach Abschluss der weiteren Prüfung.
(IN 281/26)
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