Volker Tabaczeks US Anwalt Chez Rainey wirft hin – ob die Zeitschrift TEST auch in den USA gelesen wird?

Volker Tabaczek bezeichnet sich selbst als Multitalent und Gutmenschen, der junge Sportler fördert. „Im Jahr 2009 wurde er Chief Operating Officer der Mount Whitney Group, diese Tätigkeit übt er bis heute aus.“ Das sind seine Worte.

Genau diese Mount Whitney Group ist im Zentrum eines großen Finanzskandals. Manche behaupten, dass die Unternehmensgruppe nur aus dem vorbestraften Tabaczek besteht. Seine Anwälte Buse und Co. schreiben in den Schadenersatzprozessen in Berlin vor dem Landgericht lang und breit, dass nicht Tabaczek die Gelder der Investoren veruntreut habe und er kein Betrüger sei. Nun gut: Ob Tabaczek ein Gutmensch ist, kann den Investoren egal sein, sie möchten nur ihr Geld zurück. Die Zeitschrift Test warnte vor kurzem eindringlich vor Investitionen bei der Mount Whitney, die womöglich in den USA versickern. Auch die ARD brachte bereits einen Beitrag. Thema hier: Enttäuschte Investoren, die auf ihr Geld warten.

Auf seinen guten Ruf ist Herr Tabaczek sehr bedacht. In den USA verklagt er Kritiker wie Goldman, Morgenstern und Partner oder Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte und möchte Dutzende Millionen Euro Schadenersatz wegen Rufschädigung… Sein Treuhandanwalt und Klägervertreter Chez Rainey hat jetzt hingeworfen und dem US-Bundesrichter geschrieben, dass die Anwalt-und-Mandanten-Beziehung unrettbar gestört sei (United States District Court Case No.: 15 cv 4479). Chez Rainey möchte aus dem Mandatsverhältnis entlassen werden. Das wird eng für Tabaczek; die Staatsanwaltschaft ermittelt und sein Treuhandanwalt verlässt die Truppe.

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