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Real blitzt mit Mega-Angebot ab: Atlético lehnt 150-Millionen-Offerte für Álvarez ab

jorono (CC0), Pixabay
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Real Madrid ist mit einem spektakulären Transferversuch bei Stadtrivale Atlético Madrid gescheitert. Die Königlichen boten nach eigenen Angaben 150 Millionen Euro für Stürmer Julian Álvarez, erhielten jedoch umgehend eine Absage.

Atlético verwies auf die im Vertrag des argentinischen Nationalspielers verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von 500 Millionen Euro. Damit machte der Verein deutlich, dass ein Verkauf des Angreifers derzeit nicht zur Debatte steht.

Real-Präsident Florentino Pérez hatte im Wahlkampf versprochen, nach seiner Wiederwahl einen „Galáctico“-Transfer anzustreben. Nach seinem Wahlsieg am vergangenen Sonntag legte der 79-Jährige offenbar sofort nach und richtete den Blick auf den 26-jährigen Álvarez.

In einer offiziellen Mitteilung bestätigte Real Madrid das Angebot. Atlético reagierte jedoch nicht nur mit einer Ablehnung, sondern auch mit reichlich Spott. Auf der Plattform X kommentierten die Rojiblancos die Meldung mit mehreren Lach-Emojis und legten anschließend verbal nach.

„Ihr habt Dankbarkeit offenbar mit Höflichkeit verwechselt. Um Missverständnisse zu vermeiden: Wir danken euch für gar nichts“, schrieb Atlético. Man denke weder über einen Verkauf nach noch werde irgendein Angebot für Álvarez geprüft.

In einem weiteren Seitenhieb erklärte der Klub: „Wie sollten wir uns nicht gut verstehen, wenn ihr uns sogar noch mehr zum Lachen bringt als Barcelona?“

Zum Abschluss stichelte Atlético außerdem gegen die Nachwuchsarbeit des Stadtrivalen und forderte Real scherzhaft auf, künftig keine Talente mehr aus der eigenen Akademie abzuwerben.

Álvarez war erst 2024 für rund 81,5 Millionen Pfund von Manchester City nach Madrid gewechselt. In der vergangenen Saison erzielte der Weltmeister von 2022 insgesamt 20 Tore in 49 Pflichtspielen und gehörte zu den wichtigsten Spielern bei Atléticos Einzug ins Halbfinale der Champions League.

Während der Transferpoker um Álvarez vorerst beendet scheint, gibt es bei Real Madrid eine weitere wichtige Personalentscheidung. Der Verein bestätigte offiziell den Abschied von Trainer Álvaro Arbeloa nach einer titellosen Saison. Sein Nachfolger wird José Mourinho, der bereits zwischen 2010 und 2013 an der Seitenlinie der Königlichen stand und einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat.

Ob Real nach der deutlichen Abfuhr bei Álvarez einen neuen Anlauf wagt oder sich nach anderen Verstärkungen umsieht, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Atlético hat seinem ungeliebten Nachbarn zunächst unmissverständlich die Tür vor der Nase zugeschlagen

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