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Verdacht der Beihilfe zum Bandenbetrug: Vier Beschuldigte in Untersuchungshaft

MIH83 (CC0), Pixabay
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Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen vier Männer im Alter von 24, 24, 25 und 27 Jahren erhoben. Die Beschuldigten stammen aus Nigeria und stehen im Verdacht, Beihilfe zum banden- und gewerbsmäßigen Betrug in bis zu acht Fällen geleistet zu haben. Die Anklage wurde zur Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Dresden erhoben.

Tatvorwurf: Bandenmäßiger Betrug im Bereich „Love-Scam“

Nach den Ermittlungen sollen die Beschuldigten spätestens seit September 2020 Teil einer Bande gewesen sein, die sich mit dem Ziel zusammengeschlossen hat, durch Liebesbetrug („Love-Scam“) finanzielle Vorteile zu erlangen.

Die Täter sollen über Online-Dating-Plattformen und soziale Netzwerke gezielt Kontakt zu Personen in Deutschland und anderen europäischen Ländern aufgenommen haben. Dabei täuschten sie eine emotionale Bindung vor und suggerierten eine gemeinsame Zukunft, um die Opfer zu Zahlungen zu bewegen.

Zur Durchführung der Straftaten wurden in Deutschland und weiteren europäischen Ländern zahlreiche Bankkonten eröffnet. Über diese Konten sollen Gelder von mehr als 100 Geschädigten, darunter drei aus Dresden, in Höhe von insgesamt über 400.000 Euro an die Bande geflossen sein.

Festnahmen und Untersuchungshaft

Die vier Beschuldigten wurden zwischen Juni und September 2024 aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Keiner der Angeklagten ist vorbestraft. Einige der Beschuldigten haben bereits Angaben zu den Vorwürfen gemacht.

Weiteres Vorgehen

Das Landgericht Dresden wird nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Termin zur Hauptverhandlung wird in Kürze festgelegt.

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