Verärgerung bei Klaus Müller vom VZBV

Der Deutsche Bundestag hat ein neues Gesetz für die Förderung von Mieterstrom verabschiedet, also für am Haus produzierten Solarstrom, der unter anderem auch von Mietern genutzt wird. Der vzbv begrüßt das Mieterstromgesetz, kritisiert aber die deutlich geringere finanzielle Förderung von Bewohnern in Mehrfamilienhäusern im Vergleich zu Hauseigentümern. Die Forderung des vzbv, die Förderung von Mieterstrom auch auf benachbarte Wohngebäude auszudehnen, hat der Bundestag kurzfristig mit aufgenommen. Die Chance für den breiten Einzug der Energiewende in die Städte wurde jedoch vertan.

Klaus Müller vom vzbv dazu: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Mieterstrom nur mit etwa 2 bis 4 Cent gefördert wird, die Vergünstigung des Eigenstroms für Hauseigentümer aber im Vergleich um bis zu 4,7 Cent höher liegt. Millionen von Mieterstromhaushalten könnten geschaffen werden. Das Gesetz geht in die richtige Richtung, bleibt aber halbherzig. Der Gesetzgeber muss hier nachbessern!“

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