Die US-Regierung verteilt jetzt offiziell Preisgelder für Hinweise auf iranische Geldströme. Bis zu 15 Millionen Dollar gibt es für alle, die verraten können, wie die Revolutionsgarden ihre Geschäfte organisieren. Gesucht werden Scheinfirmen, dubiose Finanznetzwerke und alles, was irgendwie nach „kreativer Buchhaltung mit Ölgeld“ aussieht.
Washington versucht damit weiterhin, Irans Wirtschaft so lange trocken zu legen, bis Teheran irgendwann entweder verhandelt oder keinen Taschenrechner mehr bezahlen kann.
Bezahlt wird das Ganze über das Programm „Rewards for Justice“ – eine Art „Wer wird Millionär?“ für geopolitische Informanten.
Atom-U-Boot der USA in Gibraltar – vermutlich nur zum Tanken dort
Ein US-Atom-U-Boot der Ohio-Klasse ist in Gibraltar eingelaufen. Die US-Marine spricht wie üblich von „Flexibilität“, „Verteidigungsbereitschaft“ und „Unterstützung der Nato-Partner“ – also genau den Formulierungen, die man benutzt, wenn man möglichst unauffällig ein nuklear bewaffnungsfähiges U-Boot parkt.
Ob das Boot tatsächlich Atomraketen an Bord hat, sagt natürlich niemand. Man verweist lediglich freundlich auf Mehrheit der Amerikaner versteht den Iran-Krieg nicht mehr – Benzinpreise dagegen schon +++
Laut einer neuen Umfrage werfen zwei Drittel der Amerikaner Präsident Trump vor, bis heute nicht erklärt zu haben, was eigentlich genau das Ziel des Iran-Kriegs sein soll.
Dafür verstehen die Bürger inzwischen sehr gut, wie sich 50 Prozent höhere Benzinpreise anfühlen.
63 Prozent der Befragten sagen mittlerweile, dass die Energiekosten ihre Haushalte spürbar belasten. In Washington nennt man das vermutlich weiterhin „strategischen Druck auf Teheran“.
USA bestrafen China-Geschäfte mit Iran – kurz vor Trumps China-Reise
Kurz vor Donald Trumps Reise nach Peking verschärfen die USA noch schnell die Sanktionen gegen iranische Ölgeschäfte mit China. Betroffen sind Firmen in Hongkong und den Emiraten, denen Washington vorwirft, iranisches Öl über Scheinfirmen zu verschieben.
Die diplomatische Botschaft lautet damit ungefähr: „Wir kommen zwar zu Besuch, aber frieren vorher noch schnell euer Geschäftsmodell ein.“
Iran droht zurück – Überraschung für niemanden
Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf erklärte, man sei bereit, jedem Angreifer „eine Lektion zu erteilen“.
Außerdem kündigte er an, die Welt werde „überrascht sein“. Das gehört inzwischen ungefähr so zuverlässig zum geopolitischen Alltag wie steigende Ölpreise und hektische Pressekonferenzen.
Indiens Premier empfiehlt Homeoffice – weil Benzin jetzt Luxusgut ist
Indiens Premier Narendra Modi fordert seine Bevölkerung erneut zum Spritsparen auf. Mehr Homeoffice, weniger Autofahren, mehr öffentliche Verkehrsmittel.
Mit anderen Worten: Der Iran-Krieg verwandelt selbst den täglichen Arbeitsweg langsam in ein Premiumprodukt.
Indien importiert den Großteil seines Öls – entsprechend empfindlich reagiert das Land auf die explodierenden Energiepreise.
Saudi Aramco entdeckt „größten Energieschock der Geschichte“ – Gewinne steigen zufällig ebenfalls
Saudi Aramco spricht inzwischen vom größten Energieschock aller Zeiten. Rund eine Milliarde Barrel Öl fehlten dem Weltmarkt.
Parallel dazu steigen die Gewinne der Ölkonzerne selbstverständlich kräftig an. Ein erstaunlicher Zufall, der die Aktionäre vermutlich emotional sehr belastet.
Flughafen Tel Aviv laut Behörde praktisch US-Militärbasis
Israels wichtigste Luftfahrtbehörde beklagt, dass der Flughafen Ben Gurion mittlerweile eher wie ein amerikanischer Militärstützpunkt aussehe. Zahlreiche US-Militärmaschinen blockierten den normalen Flugverkehr.
Für Urlauber bedeutet das: höhere Ticketpreise, weniger Flüge und die Erkenntnis, dass geopolitische Großkonflikte erstaunlich selten zu günstigen Sommerferien führen.
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